Seit 2025 wurden die MEEF-Masterstudiengänge
grundlegend reformiert, um die berufsbegleitende Ausbildung nach dem Wettbewerb zu integrieren. Die Studierenden legen das CAPES nicht mehr am Ende des Masters ab:
Die Prüfungfindet nun am Ende der Licence statt.
Im Gegensatz zu früheren, sehr theoretischen Ausbildungsformen vermitteln diese Master pädagogische Ansätze und nicht nur fachliche Kompetenzen. Die Studierenden lernen Unterrichtsmethoden und beschäftigen sich mit gesellschaftlichen Themen wie der Laizität.
Das erste Masterjahr (M1) wird nun
nach Bestehen des Wettbewerbs absolviert und umfasst eine
vergütete berufsbegleitende Tätigkeit. Die Studierenden unterrichten mehrere Stunden pro Woche und besuchen gleichzeitig die Masterkurse.
Das zweite Jahr (M2) setzt diese berufsbegleitende Tätigkeit fort, mit mehr Verantwortung im Unterricht. Die frühere Struktur – Beobachtungspraktikum im M1 und eigenständiges Unterrichten im M2 – ist seit der Reform nicht mehr Standard.
Die folgenden Spezialisierungen bestehen weiterhin:
- Master MEEF 1erdegré: für angehende Grundschullehrer*innen
- Master MEEF 2nddegré: für angehende Lehrer*innen im Sekundarbereich
- Master MEEF Encadrement éducatif: für angehende CPE
- Master MEEF Pratiques et ingénierie de la formation: für angehende Schulleiter*innen, Ausbildungsleiter*innen, Projektverantwortliche usw.
Die Einschreibungen in die MEEF-Master beginnen jedes Jahr ab Juli.
Alle Bachelorabschlüsse berechtigen zum Zugang zum MEEF-Master, doch es wird empfohlen, im Bachelor das Fach zu studieren, das man später unterrichten möchte.
Weitere Informationen über die Studiengänge finden Sie auf der
Internetseite des französischen Bildungsministeriums. Da gibt es auch mehr generelle Informationen über den Lehrerberuf in Frankreich.
Eine Alternative wäre ein deutsch-französischer Studiengang im Bereich "
Lehrerbildung“. In diesem Fall gibt es die Möglichkeit, sich auf das CAPES und / oder auf das Staatsexamen vorzubereiten.