Film À l'oeuvre . Être(s) au travail

Menschen werden, wie Legos, in Miniatur, dargestellt und eine riesige Hand ragt von oberhalb hinein und zeigt auf sie foto: Christian Schulz © Schramm

Mi, 04.04.2018 -
So, 01.07.2018

Centre Pompidou - BPI

Place Georges Pompidou
75004 Paris

„À l’œuvre, être(s) au travail“ der Cinémathèque du documentaire der Bpi interessiert sich für europäische und sowjetische Volksdemokratien und präsentiert Filme der DEFA (Deutsche Film-Aktiengesellschaft).
Eine Vorführung ist Jürgen Böttcher gewidmet, dessen Arbeit auf einer Spannung zwischen Zensur, Desillusionierung und dem Blick eines Malers beruht.
Außerdem werden Filme von Volker Koepp wie Märkische Ziegel (1988), von Sabrina Jäger Hier sprach der Preis (2015) und Harun Farocki Die Schulung (1987) und Ein neues Produkt (2012) gezeigt.
  

Vier Filme von Jürgen Böttcher werden  am Samstag, den 21. April, 20:00 Uhr präsentiert (deutsch mit französischen Untertiteln)

 

Ofenbauer
DDR, 1962, schwarz/weiß, 15 Min.
Nach seinem ersten zensierten Film für die DEFA zeigt Jürgen Böttcher die Arbeit, wie es die Behörden erwarten. Ein Hochofen von 2000 Tonnen muss 18 Meter weiter bewegt werden: extreme Konzentration, präzise Gesten von Männern auf Befehl.

Sterne
DDR, 1963, schwarz/weiß, 20 Min.
Die DDR ist nicht Hollywood, aber sie hat mindestens ebenso so viele Stars. Es handelt sich natürlich um die mutigen Arbeiter, die sich energisch an der kommunistischen Arbeit beteiligen. Basierend auf den Standards der Propaganda, nimmt der Film eine ironische Wendung und zeigt Risse in der schönen Planung.

Wäscherinnen
DDR, 1972, schwarz/weiß, 23 Min.
Der Film versucht einen gemeinsamen Wunsch aller jungen Menschen zu zeigen: zu tanzen, Spaß zu haben, zu verführen. Böttchers Talent als Porträtist bricht auf allen Ebenen durch.
 
Rangieren
DDR, 1984, schwarz/weiß, 45 Min.
Die Choreographie der Arbeiter im Rangierbahnhof Dresden-Friedrichstadt in Berlin: Verkehrsmanagement, Ein- und Aushaken
 

 

 
 

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