Litteraturgespräch Esther Kinsky

Porträt von Esther Kinsky Foto (Auschnitt) © Matthes und Seitz Berlin

Do, 13.09.2018

Goethe-Institut Paris

17 avenue d'Iéna
75116 Paris

In Sprachen denken

In Anwesenheit der Autorin und ihres Übersetzers Olivier Le Lay
 
Moderation: Franziska Humphreys
 
Esther Kinsky, Übersetzerin und Autorin, untersucht in ihren Texten die Sprachregionen, die sich durch Transkriptionen und Kreuzungen zwischen einem Original und seiner Übersetzung öffnen. Im Dialog mit ihrem Übersetzer Olivier Le Lay geht es um einen Gedanken in mehreren Sprachen, der Teil einer spezifischen Spracherfahrung ist. Dies ist der Abschlussabend des Symposium geistes- und sozialwissenschaftlicher Übersetzer « Penser en langues – In Sprachen denken ».

Esther Kinsky ist eine deutsche Schriftstellerin und Übersetzerin aus dem Polnischen, Russischen und Englischen. Ihr dritter Roman, Am Fluss, gewann den Franz-Hessel-Preis 2014. Hain: Geländeroman, erschienen 2018, wurde mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet.
 
Der Übersetzer Olivier Le Lay wurde 2015 mit dem Prix Nerval SGDL ausgezeichnet. Er übersetzte Esther Kinskys Am Fluss (La rivière, Gallimard, 2017) und seine Übersetzung von Hain: Geländeroman wird 2019 bei Grasset erscheinen. Er ist auch der Übersetzer von Peter Handke, Elfriede Jelinek und Alfred Döblin.

Franziska Humphreys ist Deutschdozentin an der École des Hautes Études en Sciences Sociales (EHESS) und anderen Universitäten und verantwortlich für das deutsch-französische Übersetzungsprogramm der Stiftung Maison des Sciences de l'Homme. Sie organisiert das Symposium Penser en langues – In Sprachen denken.

    
In Zusammenarbeit mit der Stiftung Maison des Sciences de l’Homme, der Robert Bosch Stiftung und dem DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst)
 
 

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