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14:00–18:00 Uhr

Willy Römer: Alltagsleben in Berlin

Ausstellung|Fotografien 1919 - 1933

  • Goethe-Institut Lyon, Lyon

  • Preis Eintritt frei

Ein schwarz-weiß Bild von einer Frau und einem Mann, die beide große Taschen auf ihren Rücken tragen sowie zwei Kindern auf einer Straße in 1922 © Bildarchiv preußischer Kulturbesitz

Ein schwarz-weiß Bild von einer Frau und einem Mann, die beide große Taschen auf ihren Rücken tragen sowie zwei Kindern auf einer Straße in 1922 © Bildarchiv preußischer Kulturbesitz

Der Pressefotograf Willy Römer (1887-1979) hat in Berlin die Weimarer Republik miterlebt und die politischen Vorgänge von der 1918er-Revolution bis zum Beginn der Nazi-Diktatur in zahlreichen Bildern dokumentiert. 

Er fotografierte Hofmusiker, Straßenhändler, Frauen im Elend der Inflationszeit, spielende Kinder, Warteschlangen vor dem Arbeitsamt, Familien sonntags im Park und andere Genreszenen. Gegenstand seiner Beobachtungen war Berlin als eine große Stadt in einer Zeit großer Umbrüche, nicht nur in der Politik. Hochhäuser aus Stahl und Glas entstanden neben mittelalterlich wirkenden Höfen und Gassen, archaisches Handwerk und industrielle Massenproduktion existierten nebeneinander.

Als Chronist hielt Römer diese Eindrücke für die Nachwelt fest, so dass wir uns heute eine bessere Vorstellung vom Berlin der Zwischenkriegszeit machen können.

Besuche für Schulklassen auf Anfrage.
Bitte kontaktieren Sie dafür: bkd-lyon@goethe.de

Eine Ausstellung des Goethe-Instituts in Kooperation mit der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin und der bpk - Bildagentur für Kunst, Kultur und Geschichte.