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19:00–21:00 Uhr
Thomas Meyer: Hannah Arendt
Diskussion|Zum 50. Todestag der Philosophin
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Goethe-Institut Paris, Paris
- Sprache Auf Deutsch und Französisch
- Preis Eintritt frei
Vor dem Hintergrund erstarkender autoritärer Regime und nationalistischer Kräfte rücken die Theorien Hannah Arendts 50 Jahre nach ihrem Tod erneut in das Zentrum des öffentlichen und wissenschaftlichen Interesses. Während Arendt infolgedessen immer wieder vor dem Spiegel der Gegenwart gelesen wird, unternimmt der Philosophieprofessor und freie Autor Thomas Meyer in seiner neuen Biographie Hannah Arendt (Piper 2023; französische Fassung Herbst 2025 bei Calmann-Lévy) den Versuch, Arendt und ihre Theorien aus ihrer Zeit heraus zu verstehen. Insbesondere die bislang unbekannten und unveröffentlichten Archivfunde aus den Pariser Exiljahren Arendts werfen dabei ein neues Licht auf eine der bedeutendsten Intellektuellen des 20. Jahrhunderts.
Thomas Meyer wird sich mit den beiden Arendt-Expertinnen Marina Touilliez und Martine Leibovici unterhalten.
Thomas Meyer ist Professor für Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit mehreren Jahren leitet er die Herausgabe der zwölfbändigen Gesamtausgabe von Hannah Arendts Werken beim Verlag Piper.
Marina Touilliez ist Journalistin, Pädagogin und Referentin mit Schwerpunkt auf der Geschichte der 1930er- und 1940er-Jahre sowie auf Rassismus und Antisemitismus in Frankreich und Deutschland. Sie hat Politikwissenschaften studiert und ist unter anderem Autorin des preisgekrönten Buches Parias – Hannah Arendt et la ‘tribu’ en France (1933-1941), das für seinen historischen und biografischen Zugang zum jüdischen intellektuellen Exil während des Zweiten Weltkriegs gewürdigt wurde.
Martine Leibovici ist Philosophin, emeritierte Professorin an der Universität Paris Diderot (Paris 7) und eine anerkannte Spezialistin für das Werk von Hannah Arendt. Ihre Forschung konzentriert sich insbesondere auf politische Philosophie, moderne jüdische Denktraditionen sowie Fragen von Erinnerung, Identität und Totalitarismus und prägt damit maßgeblich das Feld zeitgenössischer Reflexion.
Thomas Meyer wird sich mit den beiden Arendt-Expertinnen Marina Touilliez und Martine Leibovici unterhalten.
Thomas Meyer ist Professor für Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit mehreren Jahren leitet er die Herausgabe der zwölfbändigen Gesamtausgabe von Hannah Arendts Werken beim Verlag Piper.
Marina Touilliez ist Journalistin, Pädagogin und Referentin mit Schwerpunkt auf der Geschichte der 1930er- und 1940er-Jahre sowie auf Rassismus und Antisemitismus in Frankreich und Deutschland. Sie hat Politikwissenschaften studiert und ist unter anderem Autorin des preisgekrönten Buches Parias – Hannah Arendt et la ‘tribu’ en France (1933-1941), das für seinen historischen und biografischen Zugang zum jüdischen intellektuellen Exil während des Zweiten Weltkriegs gewürdigt wurde.
Martine Leibovici ist Philosophin, emeritierte Professorin an der Universität Paris Diderot (Paris 7) und eine anerkannte Spezialistin für das Werk von Hannah Arendt. Ihre Forschung konzentriert sich insbesondere auf politische Philosophie, moderne jüdische Denktraditionen sowie Fragen von Erinnerung, Identität und Totalitarismus und prägt damit maßgeblich das Feld zeitgenössischer Reflexion.
In Zusammenarbeit mit dem Verlag Calmann Lévy und dem CIERA (Centre interdisciplinaire d’études et de recherches sur l’Allemagne)
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Ort
Goethe-Institut Paris
17, avenue d'Iéna
75116 Paris
Frankreich
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