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19:00–21:00 Uhr
Auf kolonialen Spuren in der deutschen Gegenwartsliteratur
Literaturgespräch|Mirrianne Mahn "Issa": Eine Familiengeschichte zwischen dem Kamerun und Deutschland
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Goethe-Institut Paris, Paris
- Sprache Auf Deutsch und Französisch
- Preis Eintritt frei, Anmeldung empfohlen
In Anwesenheit von Mirrianne Mahn, Natasha Kelly und Rose Labourie
Moderation: Gladys Marivat
Issa will diese Reise eigentlich nicht antreten. Schwanger fliegt sie auf Drängen ihrer Mutter nach Douala, zurück nach Kamerun, ins Land ihrer Kindheit. Dort soll sie unter den wachsamen Augen ihrer Großmütter den heilenden Weg der Rituale gehen. Doch zwischen Frankfurt und Buea fühlt sie sich weder ganz zugehörig noch verstanden. Die Reise wird zu einer Begegnung mit ihrer Familiengeschichte – und mit der Erkenntnis, dass sich Traumata ebenso weitergeben wie Liebe und Lebensmut. Mit eindringlicher Sprache verwebt Mirrianne Mahn die Geschichten von fünf Frauen über ein Jahrhundert hinweg, verbunden durch koloniale Wunden und den unerschütterlichen Willen nach Selbstbestimmung – ein kraftvolles, bewegendes Debüt, nominiert für die Shortlist des BücherFrauen-Literaturpreises 2025.
Mirrianne Mahn wurde 1989 in Buea/Kamerun geboren und wuchs in einem kleinen Dorf im Hunsrück auf. Mittlerweile lebt sie in Frankfurt, wo sie sich als Aktivistin und Theatermacherin gegen Diskriminierung und Rassismus engagiert. Sie ist Referentin für Diversitätsentwicklung und Antidiskriminierung und seit 2021 Stadtverordnete in Frankfurt am Main. Für ihr politisches Engagement wurde sie vom FOCUS Magazin zu einer der 100 Frauen des Jahres 2021 gewählt.
Gladys Marivat hat einen Abschluss in Literatur, Politikwissenschaft und Journalismus und lebt und arbeitet seit 2008 in Paris als Journalistin für Printmedien, Radio und Fernsehen. Sie ist spezialisiert auf Literatur, Kultur und aktuelle Ereignisse in Afrika und Übersee und hat unter anderem für Les Inrockuptibles und Glamour gearbeitet sowie als Reporterin für die von Kathleen Evin auf France Inter moderierte Sendung „L’Humeur vagabonde”.
Dr. Natasha A. Kelly, ist Gastprofessorin an der Universität der Künste Berlin, Autorin und Herausgeberin, Kuratorin und bildende Künstlerin. Sie arbeitet an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Kunst und hinterfragt aus einer Schwarzen feministischen, dekolonialen Perspektive eurozentrische Konzepte. Ihr zentrales Anliegen ist es, Schwarze Perspektiven in der Wissenschaft und Kunst zu stärken. Zuletzt erschienen ihre Werke Rassismus. Strukturelle Probleme brauchen strukturelle Lösungen (Atrium 2021) und Schwarzer Feminismus: Grundlagentexte (Unrast 2019).
Rose Labourie ist Mitglied der Association des traducteurs littéraires de France. Sie hat rund 40 Werke aus dem Deutschen und Englischen ins Französische übertragen, hauptsächlich zeitgenössische Belletristik. Für ihre Übersetzung von Kim de l'Horizons Blutbuch erhielt sie den Übersetzungspreis 2024 des französischen PEN-Clubs in der Kategorie Roman.
Moderation: Gladys Marivat
Issa will diese Reise eigentlich nicht antreten. Schwanger fliegt sie auf Drängen ihrer Mutter nach Douala, zurück nach Kamerun, ins Land ihrer Kindheit. Dort soll sie unter den wachsamen Augen ihrer Großmütter den heilenden Weg der Rituale gehen. Doch zwischen Frankfurt und Buea fühlt sie sich weder ganz zugehörig noch verstanden. Die Reise wird zu einer Begegnung mit ihrer Familiengeschichte – und mit der Erkenntnis, dass sich Traumata ebenso weitergeben wie Liebe und Lebensmut. Mit eindringlicher Sprache verwebt Mirrianne Mahn die Geschichten von fünf Frauen über ein Jahrhundert hinweg, verbunden durch koloniale Wunden und den unerschütterlichen Willen nach Selbstbestimmung – ein kraftvolles, bewegendes Debüt, nominiert für die Shortlist des BücherFrauen-Literaturpreises 2025.
Mirrianne Mahn wurde 1989 in Buea/Kamerun geboren und wuchs in einem kleinen Dorf im Hunsrück auf. Mittlerweile lebt sie in Frankfurt, wo sie sich als Aktivistin und Theatermacherin gegen Diskriminierung und Rassismus engagiert. Sie ist Referentin für Diversitätsentwicklung und Antidiskriminierung und seit 2021 Stadtverordnete in Frankfurt am Main. Für ihr politisches Engagement wurde sie vom FOCUS Magazin zu einer der 100 Frauen des Jahres 2021 gewählt.
Gladys Marivat hat einen Abschluss in Literatur, Politikwissenschaft und Journalismus und lebt und arbeitet seit 2008 in Paris als Journalistin für Printmedien, Radio und Fernsehen. Sie ist spezialisiert auf Literatur, Kultur und aktuelle Ereignisse in Afrika und Übersee und hat unter anderem für Les Inrockuptibles und Glamour gearbeitet sowie als Reporterin für die von Kathleen Evin auf France Inter moderierte Sendung „L’Humeur vagabonde”.
Dr. Natasha A. Kelly, ist Gastprofessorin an der Universität der Künste Berlin, Autorin und Herausgeberin, Kuratorin und bildende Künstlerin. Sie arbeitet an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Kunst und hinterfragt aus einer Schwarzen feministischen, dekolonialen Perspektive eurozentrische Konzepte. Ihr zentrales Anliegen ist es, Schwarze Perspektiven in der Wissenschaft und Kunst zu stärken. Zuletzt erschienen ihre Werke Rassismus. Strukturelle Probleme brauchen strukturelle Lösungen (Atrium 2021) und Schwarzer Feminismus: Grundlagentexte (Unrast 2019).
Rose Labourie ist Mitglied der Association des traducteurs littéraires de France. Sie hat rund 40 Werke aus dem Deutschen und Englischen ins Französische übertragen, hauptsächlich zeitgenössische Belletristik. Für ihre Übersetzung von Kim de l'Horizons Blutbuch erhielt sie den Übersetzungspreis 2024 des französischen PEN-Clubs in der Kategorie Roman.
In Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung und dem Verlag Stock
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Ort
Goethe-Institut Paris
17, avenue d'Iéna
75116 Paris
Frankreich
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