Ausstellung Friederike von Rauch

Friederike von Rauch / Tourette 16 (Auschnitt) © Gallery FIFTY ONE

Fr, 10.11.2017 -
Do, 11.01.2018

Goethe-Institut Paris

17 avenue d'Iéna
75116 Paris

Insgeheim

Mit elektronischen Kompositionen kuratiert von Marcel Dettmann

Vernissage am Donnerstag, den 9. November 2017 um 19 Uhr in Anwesenheit der Künstler
 

Im Rahmen der Internationalen Messe für Fotografie Paris Photo präsentiert das Goethe-Institut in einer Einzelausstellung Arbeiten der Serie insgeheim der Künstlerin Friederike von Rauch.

Architektur und Landschaft, Räume und Oberflächen stehen im Mittelpunkt ihres fotografischen Werks, das von Abstraktion und Konzentration sowie bewusster Reduktion auf Details gekennzeichnet ist und den Betrachter mit der künstlerischen Interpretation von Orten konfrontiert, die sich zwar menschenleer darstellen und doch indirekt vom Menschen und von menschlichem Dasein erzählen.
 
Viele ihrer Fotografien, die in der Ausstellung insgeheim gezeigt werden, entstanden in Klöstern, z. B. La Tourette bei Lyon, von Le Corbusier entworfen, der Roosenberg Abbey nahe Gent des niederländischen Architekten Hans van der Laan oder der Klosterkirche Maria Regina Martyrum in Berlin, alles Bauten der Nachkriegsmoderne.
Zwar lässt die jeweilige Arbeit kaum Rückschlüsse zu, welcher Ort sich dem Betrachter offenbart, der räumliche Kontext bleibt verborgen, dennoch transportieren die Bilder etwas von ihrem spirituellen Ursprungsort.
 
Friederike von Rauch, 1967 in Freiburg im Breisgau geboren, studierte nach einer Ausbildung zur Silberschmiedin an der Universität der Künste, Berlin. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland gezeigt.

Marcel Dettmann, geboren 1977 in Pößneck, gilt als einer der einflussreichsten Techno-Produzenten und -DJs. Er ist Resident-DJ des Berghain und auch außerhalb der Club-Szene als Künstler aktiv.

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