Matthias Nawrat, der 1979 im polnischen Opole geboren wurde, erzählt in Reise nach Maine eine mehrdimensionale Geschichte. Der Roman ist in gewisser Weise auch ein philosophisches Buch, das mit einem spezifischen Humor gewürzt ist. Nawrat hat sich für eine ironische Erzählweise entschieden, was für Geschichten dieser Art eine gute Strategie zu sein scheint. Es gelingt ihm dadurch, die in manchen Momenten äußerst intensive Spannung immer wieder zu durchbrechen.
Der Held des Romans wird mit einer Vielzahl von Geschichten konfrontiert: der seiner Mutter, anderer Menschen und schließlich seiner eigenen. Dies ist nicht nur eine Reise nach Maine, sondern auch eine eigentümliche Reise in die eigene Innenwelt.