Prechts Auseinandersetzung mit der KI ist schon wegen seines hohen Argumentationsniveaus – dazu gehört Kapitalismuskritik, moralische Aspekte aber auch das autonome Fahren – bemerkens- und damit höchst lesenswert. Seine relativierenden Sätze zum Schluss, wie „Künstliche Intelligenz ist weder ein Erlösungsweg noch Teufelswerk. Sie ist immer so gut oder schlecht wie die Absichten der Menschen, die sie einsetzen“, können nicht über die beim Leser zurückbleibenden zweifelnden Gedanken zur digitalen Zukunft hinwegtäuschen.