A Hurry Through A Third Strange Presence: Between Telemorphosis and Security Zones
Online-Ausstellung|Eine Ausstellung von María del Buey und Dominique Crowley
Im Rahmen von “A Hurry Through Which Known and Strange Things Pass*”
-
Online weltweit
- Sprache Englisch
- Preis Eintritt frei
Wir existieren zwischen Telemorphosis und Sicherheitszonen. Unser Alltag besetzt virtuelle räumliche Konstruktionen, die durch Bildschirme bestimmt werden werden und sich zwischen Firewalls und Passwörtern bewegen. Das ist unsere Art zu leben. Es bestimmt auch die Räume, die wir bewohnen. Wir finden Technologie in uns und wir finden uns in der Technologie. Wir müssen gar nicht mehr darüber nachdenken.
Trotzdem können wir beginnen, Dinge in Frage zu stellen, indem wir über sie nachdenken. Die digitale Installation von María del Buey und Dominique Crowley stellt zahlreiche Fragen. Die forschungsbezogende Vorgehensweise der beiden Künstlerinnen möchte die Omnipräsenz der persönlichen Technologie im Alltag und dem verbleibenden Spielraum, in dem Individuen handeln können, hinterfragen. Was wollen wir für technologische Vernetztheit alles hinnehmen? Welche Rolle spielt unser Sehvermögen und wie können wir anders zuhören? Bedeutet diese neue Normalität einen Verlust bestimmter Dinge oder haben wir unendliche Möglichkeiten, den überfüllten Köpfen dadurch zu begegnen, dass wir unsere Augen und Ohren schließen?
Die audiovisuellen Komponenten sind durch einen QR-Code zum Download verfügbar, wodurch das Publikum gedrängt wird, darüber nachzudenken, inwieweit ihre täglichen Gewohnheiten durch Smartphones und die Infrastrukturen des Internets beeinflusst werden. Die nicht-virtuelle visuelle Komponente der Ausstellung besteht aus einem Ölgemälde auf einer Leinwand.
Die Zuschauer*innen werden mit einem überirdischen Gemälde konfrontiert. Die Erdgöttin Potnia (Chthulic Mistress) blickt auf die Welt und verkörpert die Verbindung zwischen den irdischen Menschen und ihrer Technologie.
Die Mehrkanal-Klanginstallation artikuliert und erschüttert die Atmosphäre, die durch das Gemälde hervorgerufen wird und hilft damit den Betrachter*innen, all dem zuzuhören, das sonst in unseren beschleunigten Leben überhört wird.
Zusätzlich müssen die Besucher*innen virtuelle Hilfen in Anspruch nehmen, um handeln und sich sicher durch die Sicherheitszone, welche die Ausstellung repräsentiert, bewegen zu können.
Besuchen Sie die Ausstellung gleich hier:
Anleitung:
Sound-Installation: Die Künstlerinnen empfehlen, diese Audio-Datei über Kopf- oder Ohrhörer abzuspielen.
QR-code #1: Audio Guide
Potnia, Chthulic Mistress
QR code #2
QR-code #3
QR-Code #4
Die Ausstellung wurde ursprünglich physisch geplant, muss der aber auf Grund COVID-19 Beschränkungen Anfang 2021 geschlossen werden. Erhalten Sie hier einen Eindruck davon, wie Between Telemorphosis and Security Zones in der Return Gallery im Goethe-Institut Irland ausgesehen hat:
“A Hurry Through Which Known and Strange Things Pass*” ist Teil von „Common Denominator", einem zweijährigen Programm in der Return Gallery im Goethe-Institut Irland. Das Programm wird kuratiert von Art in the Contemporary World (ACW), einem theoretischen und praxisbezogenen MA/MFA-Studiengang an der School of Visual Culture am National College of Art and Design.
*aus Seamus Heany, Postscript 1998
In Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Irland.
Weitere Informationen zur Ausstellungsreihe ‘‘A Hurry Through Which Known And Strange Things Pass‘‘ sind hier verfügbar.
Trotzdem können wir beginnen, Dinge in Frage zu stellen, indem wir über sie nachdenken. Die digitale Installation von María del Buey und Dominique Crowley stellt zahlreiche Fragen. Die forschungsbezogende Vorgehensweise der beiden Künstlerinnen möchte die Omnipräsenz der persönlichen Technologie im Alltag und dem verbleibenden Spielraum, in dem Individuen handeln können, hinterfragen. Was wollen wir für technologische Vernetztheit alles hinnehmen? Welche Rolle spielt unser Sehvermögen und wie können wir anders zuhören? Bedeutet diese neue Normalität einen Verlust bestimmter Dinge oder haben wir unendliche Möglichkeiten, den überfüllten Köpfen dadurch zu begegnen, dass wir unsere Augen und Ohren schließen?
Die audiovisuellen Komponenten sind durch einen QR-Code zum Download verfügbar, wodurch das Publikum gedrängt wird, darüber nachzudenken, inwieweit ihre täglichen Gewohnheiten durch Smartphones und die Infrastrukturen des Internets beeinflusst werden. Die nicht-virtuelle visuelle Komponente der Ausstellung besteht aus einem Ölgemälde auf einer Leinwand.
Die Zuschauer*innen werden mit einem überirdischen Gemälde konfrontiert. Die Erdgöttin Potnia (Chthulic Mistress) blickt auf die Welt und verkörpert die Verbindung zwischen den irdischen Menschen und ihrer Technologie.
Die Mehrkanal-Klanginstallation artikuliert und erschüttert die Atmosphäre, die durch das Gemälde hervorgerufen wird und hilft damit den Betrachter*innen, all dem zuzuhören, das sonst in unseren beschleunigten Leben überhört wird.
Zusätzlich müssen die Besucher*innen virtuelle Hilfen in Anspruch nehmen, um handeln und sich sicher durch die Sicherheitszone, welche die Ausstellung repräsentiert, bewegen zu können.
Besuchen Sie die Ausstellung gleich hier:
Anleitung:
-Stellen Sie die Internetverbindung sicher.
- Downloaden Sie eine App zum Lesen der QR-Codes. Solche gibt es kostenlos im App Store/Play Store o.ä.
- Scannen Sie mit der App die QR-Codes.
-Downloaden Sie die Dateien, um sie öffnen zu können.
Sound-Installation: Die Künstlerinnen empfehlen, diese Audio-Datei über Kopf- oder Ohrhörer abzuspielen.
QR-code #1: Audio Guide
Sound-Installation: Mit QR-Code #1 bekommen Sie Zugang zum Audio-Guide der Ausstellung. Dieser wird sie durch die Ausstellung führen und anweisen, ihn zu pausieren, um die anderen QR-Codes zu scannen. Es wird empfohlen, den Audio-Guide gleichzeitig zur Sound-Installation über Kopf- bzw. Ohrhörer abzuspielen.
Potnia, Chthulic Mistress
QR code #2
QR-code #3
QR-Code #4
Die Ausstellung wurde ursprünglich physisch geplant, muss der aber auf Grund COVID-19 Beschränkungen Anfang 2021 geschlossen werden. Erhalten Sie hier einen Eindruck davon, wie Between Telemorphosis and Security Zones in der Return Gallery im Goethe-Institut Irland ausgesehen hat:
“A Hurry Through Which Known and Strange Things Pass*” ist Teil von „Common Denominator", einem zweijährigen Programm in der Return Gallery im Goethe-Institut Irland. Das Programm wird kuratiert von Art in the Contemporary World (ACW), einem theoretischen und praxisbezogenen MA/MFA-Studiengang an der School of Visual Culture am National College of Art and Design.
*aus Seamus Heany, Postscript 1998
In Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Irland.
Weitere Informationen zur Ausstellungsreihe ‘‘A Hurry Through Which Known And Strange Things Pass‘‘ sind hier verfügbar.