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Max Mueller Bhavan | Indien Bangalore

Srinivas Harivanam
bangaloREsident-Expanded@Lichtenberg Studios

Srinivas_Lichtenberg ©  © Srinivas Harivanam Srinivas Harivanam © Srinivas Harivanam
Srinivas Harivanam (geb. 1992, Bellary, Karnataka, Indien) ist ein in Bangalore lebender Medienkünstler. Seine Arbeit entsteht aus seinen Erfahrungen, die durch die Entblößung und das Trauma, das durch das Funktionieren von Kastensystemen verursacht wird, strukturiert sind. Seine Werkzeuge zur Untersuchung sind Spekulationen, um lineare Zeitlinien neu zu kodieren - um Reibung zu erzeugen und sie in einem tribologischen Sinne zu erforschen. Er versteht Tribologie als eine Untersuchung von Materialeigenschaften in Bezug auf das Gleiten zweier Oberflächen und die daraus resultierenden Ergebnisse, die er im Kontext von sozialen Oberflächen neu interpretiert.

Seine nicht-laminare Forschung besteht aus wandernden, leseorientierten und auto-ethnographischen Ansätzen. Seine gestalterischen Interventionen finden sich in Form von ortsspezifischen Installationen, Objektmodifikationen, Tweaking und Zeichnungen. 

Srinivas war Gastkünstler bei KHOJ Peers 2021, Neu-Delhi. Er studierte am National Institute of Design in Ahmedabad. Er übernimmt auch Lehraufträge für kannada-sprachige Kinder zum Thema Design Thinking.

Geplantes Projekt

Während seines Aufenthalts in den Lichtenberg Studios wird er sich weiter mit den Reibungsflächen auseinandersetzen. Er definiert Reibung als einen Fluss, eine Reminiszenz der Geschichte in Räumen, die sich in Handlungen und Formen materialisiert. Er ist daran interessiert, die Berliner Wiedervereinigung als Ausgangspunkt seiner Forschung zu betrachten, indem er sich auf architektonische Kulissen, räumliche Differenzen und Ausdrucksformen auf Wänden und Geräuschen konzentriert. Dabei wird er besonders von der gegenwärtigen politischen und kulturellen Situation auf der ganzen Welt beeinflusst. Indem er an seine jüngsten Forschungen über die Wirbelsäule als Medium und Metapher in den verschiedenen Kontexten der Biosphäre anknüpft, sieht er den öffentlichen Raum als Rückgrat der Gesellschaft.
 

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