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Max Mueller Bhavan | Indien

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17:00 Uhr

Open-Air-Filmnacht

Filmnacht|Fremdheit

  • Goethe-Institut / Max Mueller Bhavan New Delhi, New Delhi

  • Sprache Deutsch mit englischen Untertiteln
Die drei deutschen Filme in dieser Ausgabe der Open-Air-Filmnacht erzählen von verschiedenen Arten der Fremdheit, dem Gefühl nicht dazu zu gehören, und von der Beziehung zum Fremden. Die Protagonisten könnten kaum unterschiedlicher sein: ein Alzheimer-Patient, der sich selbst fremd wird; eine Frau, die aus Ost-Berlin geflohen ist und nun versucht, ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen, und eine Asylbewerberin in Deutschland, die sich verstellen und ihren Körper und ihre Sexualität verleugnen muss, indem sie eine männliche Identität annimmt - bis sie sich verliebt.

17-19:19 Uhr
Honig im Kopf (Head Full of Honey)
Regie: Till Schweiger

(Deutschland, 2014, Farbe, 139 min, Deutsch mit englischen Untertiteln)

Honig in Kopf erzählt von der Liebe zwischen dem Mädchen Tilda und ihrem Großvater Amandus, der an Alzheimer erkrankt ist. Als Amandus' Zustand sich nach dem Tod seiner Frau verschlechtert, überzeugt ihn sein Sohn Nico, zu seiner Familie zu ziehen. Nach einigen (zumindest für das Publikum) lustigen Zwischenfällen wird klar, dass diese mit der Pflege von Amandus überfordert ist. Nur die elfjährige Tilda kommt mit ihm und seiner Erkrankung zurecht. Ihr Humor und ihr Einfühlungsvermögen machen es ihr leichter, auf Amandus zuzugehen, wenn er sich in seiner neuen Welt verliert. Als Tildas Eltern entscheiden, Amandus in ein Pflegeheim zu bringen, entführt Tilda ihren Großvater, um ihm zu helfen, seinen letzten großen Traum zu verwirklichen: noch einmal Venedig zu sehen. Ein ungewöhnliches Abenteuer beginnt: ein elfjähriges Mädchen und ein 70-jähriger Alzheimerpatient auf dem Weg nach Italien...

19:19-19:35 Uhr: Pause

19:35-21:17 Uhr
Westen (West)
Regie: Christian Schwochow

(Deutschland, Farbe, 102 min, 2013, Deutsch mit englischen Untertiteln)

Sommer 1978: Die Chemiedoktorandin Nelly Senff und ihr Sohn Alexej siedeln von Ost- nach Westberlin über. Eine fingierte Heirat mit einem Westdeutschen hat es möglich gemacht. Nach dem Tod von Nellys Partner - Alexejs Vater - hofft sie im Westen auf ein neues Leben. Doch zuerst landen die beiden in einem Flüchtlingszentrum, und die deutsche Bürokratie, mit ihren endlosen Fragebögen ist nicht das Einzige, das an ihren Nerven zehrt. Geheimdienst und CIA interessieren sich für Nellys Gründe, Ostberlin zu verlassen - und noch mehr für ihren angeblich verstorbenen Partner Wassilij, der im Verdacht steht, ein Doppelagent zu sein. Um ihre Zukunft zu retten, muss Nelly ihre Vergangenheit hinter sich lassen.

21:17-21:35 Uhr: Pause

21:35-23:15 Uhr
Fremde Haut (Unveiled)
Regie: Angelina Maccarone

(Deutschland/Österreich, 2005, Farbe, 100 min, Deutsch mit englischen Untertiteln)

Dolmetscherin Fariba lebt im Iran, wo ihr nach dem Bekanntwerden ihrer Homosexualität die Todesstrafe droht. Sie kann nach Deutschland fliehen; dort angekommen wird jedoch ihr Asylantrag wegen politischer Verfolgung abgelehnt - weil sie sich schämt, ihre sexuelle Neigung zu offenbaren. Als ein junger Iraner, mit dem Fariba sich angefreundet hat, Selbstmord begeht, nimmt sie seine Identität an. Sie verlässt das Aufnahmezentrum als Siamak und tritt eine Stelle in einer deutschen Sauerkrautfabrik an, wo sie ihre wahre Identität vor den männlichen Arbeitskollegen verbergen muss. Als sie ihre Kollegin Anna kennenlernt und sich eine Liebesbeziehung zwischen den beiden entwickelt, kommt es zu einer Folge von Ereignissen, die die Charaktere im Film wie auch das Publikum herausfordern, sich mit der Frage der Aufrichtigkeit in einer Beziehung und dem Gefühl des Fremdseins im eigenen Körper auseinanderzusetzen.

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Großer Bücher-Basar
  
Samstag, 22. Oktober 2016, 16-21 Uhr

Cafeteria, Goethe-Institut / Max Mueller Bhavan
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