Manchmal scheint die Lage verzweifelt. Der Klimawandel, die globale Pandemie, die Massenüberwachung, um nur einige Beispiele zu nennen, bei denen jede Strategie der sozialen Bewegung gescheitert zu sein scheint und die Kämpfe verloren sind. Mit Methoden der gründlichen Recherche, intelligenter Unterhaltung und einer klaren ethischen Vision können Nadeln des Widerstands etwas Luft verschaffen und uns selbst in den dunkelsten politischen Momenten aufatmen lassen.
Jean Peters, der an der Schnittstelle von Kunst, Journalismus und Aktivismus arbeitet, ist immer auf der Suche nach Möglichkeiten, sich gegen hegemoniale Erstickungszustände zu wehren. Im Rahmen der Smarter Digital Realities Residency wird Jean Peters im Gespräch mit Padmini Ray Murray einige Beispiele vorstellen und auf die Fragen des Publikums eingehen. Hier ist der Link zur Anmeldung für die Veranstaltung.
Jean Peters lebt in Berlin und arbeitet als Aktionskünstler und investigativer Journalist. Er ist Autor für Zeitungs- und Fernsehformate und hält Vorträge bei Konferenzen oder Seminarleiter an Universitäten.
Er hat das Peng! Kollektiv und die Seebrücken-Bewegung mitbegründet, bei Oxfam die Kampagnen geleitet, beim ZDF Magazin Royale und für das Recherchezentrum Correctiv als Autor gearbeitet. Zusammen mit Peng hat er den Aachener Friedenspreis verliehen bekommen.
Smarter Digital Realities ist ein Projekt, das vom Sandbox Collective in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut / Max Mueller Bhavan konzipiert und entwickelt und von Padmini Ray Murray kuratiert worden ist.