Zu weit weg ist ein spannendes Fußballdrama, das in Deutschland spielt.
Eine Freundschaft, entstanden aus menschengemachtem Heimatverlust: das Dorf, in dem der elfjährige Ben mit seiner Familie lebt, muss dem Braunkohletagebau weichen. Nach der Umsiedlung in die Stadt trifft er auf den gleichaltrigen Tariq, dessen Familie aus Syrien geflüchtet ist. Die Erfahrung des Neuanfangs schweißt die beiden anfänglichen Konkurrenten in der Schule wie im Fußballverein schon bald zusammen.
Sarah Winkenstette wurde 1980 in Rheda-Widenbrück geboren. Sie studierte an der KHM Köln. Mit ihren Kurzfilmen für Kinder wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Gyphon auf dem Giffoni Film Festival. Seit 2011 ist sie freiberufliche Regisseurin. Zu weit weg ist ihr Spielfilmdebüt und gewann den Preis der Deutschen Filmkritik 2021 für den besten Kinderfilm.