Donnerstag, 12. Januar 2023, 18 Uhr
Not Just Roads
Filmvorführung und Diskussion|Regie: Nitin Bathla und Klearjos Eduardo Papanicolaou
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Goethe-Institut / Max Mueller Bhavan New Delhi, New Delhi
ANMELDUNGEN GEÖFFNET
Not Just Roads ist ein Dokumentarfilm in Spielfilmlänge, der die jüngste Geschichte der globalen Verflechtungen zwischen gebauter Umwelt, monetärer Spekulation und Alltagsleben erforscht. Er beleuchtet das Sensorium einer städtischen Schnellstraße an der Peripherie von Delhi, dem Dwarka Expressway. Diese Schnellstraße wird im Rahmen des Bharatmala-Programms ("Girlande der unbegrenzten Straßen") der indischen Regierung gebaut, das darauf abzielt, das bestehende Autobahnnetz in Indien um insgesamt 65.400 Kilometer neue Autobahnen zu erweitern.
Der Film fängt die Spannung zwischen dem sozialen und materiellen Leben miteinander konkurrierender Welten ein und wechselt zwischen den Welten außerhalb und innerhalb der bewachten Utopien entlang der Schnellstraße. Er reist durch Arbeiterviertel, die gerade dem Abriss zum Opfer fallen, durch Baulandschaften, Protestplätze und die überzeugenden Argumente von Immobilienverkäufer*innen, die versuchen, Traumlandschaften zu verkaufen.
Credits
Regie, Drehbuch und Produktion: Nitin Bathla und Klearjos Eduardo Papanicolaou
Mit Unterstützung von: Friedrich-Ebert-Stiftung, India Office, ETH Zürich, Andromeda Film AG
Kinematography und Tonaufnahmen: Nitin Bathla
Schnitt: Klearjos Eduardo Papanicolaou
Sounddesign und Ton: Ludwig Berger
Post-Produktion: Patrick Lindenmaier, Davide Legittimo, Andromeda Film AG
Grafik und Titelgestaltung: Claudia Sinatra und Metaxia Markaki
Nitin Bathla
Geboren 1986 in Indien. Nitin hat einen Bachelor of Architecture (2004-09) und einen Master of Advanced Studies, Urban Design, der ETH Zürich (2012-13). Nitin ist Architekt, Künstler und Dozent und absolviert derzeit ein Doktorandenstudium an der ETH Zürich. Der Fokus seiner Arbeit liegt auf Arbeitsmigration, Landökologie und Wohnraum in der Metropolenregion von Delhi. Neben seiner akademischen Tätigkeit arbeitet er an Filmen, gemeinschaftlichen Kunstprojekten und Social Design Projekten.
Klearjos Eduardo Papanicolaou
Klearjos wurde 1989 geboren und ist ein griechisch-mexikanischer Filmemacher, der sich für Ethnografie als Filmmethode interessiert. Zu seinen Filmen und Kollaborationen gehören The Seven Sisters Indoor Market (2016), The Disappearance of Robin Hood (2018), und Not Just Roads (2020). Er lebt derzeit in Zürick, wo er an der ETHZ ethnografisches Filmemachen im urbanen Raum unterrichtet.
Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) Indien
Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) ist eine der ältesten Stiftungen in Deutschland, eine Art Think+Do-Tank, die dem Erbe ihres Gründers Friedrich-Ebert, dem ersten demokratisch gewählten Bundespräsidenten Deutschlands, treu bleibt Die FES arbeitet an den Kernideen und -werten der sozialen Demokratie: Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität; ihre internationale Zusammenarbeit erstreckt sich auf mehr als 100 Länder in der ganzen Welt. In Indien ist die FES seit den 1980er Jahren aktiv und schafft Plattformen für den Austausch progressiver Diskurse und die Förderung von Debatten auf nationaler, regionaler und globaler Ebene. Die Hauptschwerpunkte der FES Indien sind: Gender und soziale Gerechtigkeit, sozioökonomische Transformation (Zukunft von Arbeit und sozial-ökologische Transformation), Arbeit und Wirtschaftsbeziehungen sowie Außen- und Sicherheitspolitik. Internationale Verpflichtungen wie die SDGs, das Pariser Abkommen und Indiens eigener Anspruch Umweltbeauftragter zu sein, bilden den Rahmen für die sozial-ökologische Transformation. Ziel der FES Indien ist es, Wissen und Netzwerke zur nachhaltigen Stadtentwicklung zu entwickeln, wobei ökologische Nachhaltigkeit, wirtschaftliche Stabilität und Gerechtigkeit im Mittelpunkt stehen. Ein weiteres Ziel der FES und ihrer Partner*innen ist es, Narrative und gemeinsame Praktiken zu entwickeln, die Klimamaßnahmen mit einer gerechten Energiewende verbinden. Der Schutz von Arbeitsplätzen und Arbeitnehmer*inneninteressen, Klimagerechtigkeit, Generationengerechtigkeit, Geschlechtergerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung für alle bilden das Rückgrat der Arbeit der FES für eine gerechte Energiewende.
Not Just Roads ist ein Dokumentarfilm in Spielfilmlänge, der die jüngste Geschichte der globalen Verflechtungen zwischen gebauter Umwelt, monetärer Spekulation und Alltagsleben erforscht. Er beleuchtet das Sensorium einer städtischen Schnellstraße an der Peripherie von Delhi, dem Dwarka Expressway. Diese Schnellstraße wird im Rahmen des Bharatmala-Programms ("Girlande der unbegrenzten Straßen") der indischen Regierung gebaut, das darauf abzielt, das bestehende Autobahnnetz in Indien um insgesamt 65.400 Kilometer neue Autobahnen zu erweitern.
Der Film fängt die Spannung zwischen dem sozialen und materiellen Leben miteinander konkurrierender Welten ein und wechselt zwischen den Welten außerhalb und innerhalb der bewachten Utopien entlang der Schnellstraße. Er reist durch Arbeiterviertel, die gerade dem Abriss zum Opfer fallen, durch Baulandschaften, Protestplätze und die überzeugenden Argumente von Immobilienverkäufer*innen, die versuchen, Traumlandschaften zu verkaufen.
Credits
Regie, Drehbuch und Produktion: Nitin Bathla und Klearjos Eduardo Papanicolaou
Mit Unterstützung von: Friedrich-Ebert-Stiftung, India Office, ETH Zürich, Andromeda Film AG
Kinematography und Tonaufnahmen: Nitin Bathla
Schnitt: Klearjos Eduardo Papanicolaou
Sounddesign und Ton: Ludwig Berger
Post-Produktion: Patrick Lindenmaier, Davide Legittimo, Andromeda Film AG
Grafik und Titelgestaltung: Claudia Sinatra und Metaxia Markaki
Nitin Bathla
Geboren 1986 in Indien. Nitin hat einen Bachelor of Architecture (2004-09) und einen Master of Advanced Studies, Urban Design, der ETH Zürich (2012-13). Nitin ist Architekt, Künstler und Dozent und absolviert derzeit ein Doktorandenstudium an der ETH Zürich. Der Fokus seiner Arbeit liegt auf Arbeitsmigration, Landökologie und Wohnraum in der Metropolenregion von Delhi. Neben seiner akademischen Tätigkeit arbeitet er an Filmen, gemeinschaftlichen Kunstprojekten und Social Design Projekten.
Klearjos Eduardo Papanicolaou
Klearjos wurde 1989 geboren und ist ein griechisch-mexikanischer Filmemacher, der sich für Ethnografie als Filmmethode interessiert. Zu seinen Filmen und Kollaborationen gehören The Seven Sisters Indoor Market (2016), The Disappearance of Robin Hood (2018), und Not Just Roads (2020). Er lebt derzeit in Zürick, wo er an der ETHZ ethnografisches Filmemachen im urbanen Raum unterrichtet.
Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) Indien
Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) ist eine der ältesten Stiftungen in Deutschland, eine Art Think+Do-Tank, die dem Erbe ihres Gründers Friedrich-Ebert, dem ersten demokratisch gewählten Bundespräsidenten Deutschlands, treu bleibt Die FES arbeitet an den Kernideen und -werten der sozialen Demokratie: Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität; ihre internationale Zusammenarbeit erstreckt sich auf mehr als 100 Länder in der ganzen Welt. In Indien ist die FES seit den 1980er Jahren aktiv und schafft Plattformen für den Austausch progressiver Diskurse und die Förderung von Debatten auf nationaler, regionaler und globaler Ebene. Die Hauptschwerpunkte der FES Indien sind: Gender und soziale Gerechtigkeit, sozioökonomische Transformation (Zukunft von Arbeit und sozial-ökologische Transformation), Arbeit und Wirtschaftsbeziehungen sowie Außen- und Sicherheitspolitik. Internationale Verpflichtungen wie die SDGs, das Pariser Abkommen und Indiens eigener Anspruch Umweltbeauftragter zu sein, bilden den Rahmen für die sozial-ökologische Transformation. Ziel der FES Indien ist es, Wissen und Netzwerke zur nachhaltigen Stadtentwicklung zu entwickeln, wobei ökologische Nachhaltigkeit, wirtschaftliche Stabilität und Gerechtigkeit im Mittelpunkt stehen. Ein weiteres Ziel der FES und ihrer Partner*innen ist es, Narrative und gemeinsame Praktiken zu entwickeln, die Klimamaßnahmen mit einer gerechten Energiewende verbinden. Der Schutz von Arbeitsplätzen und Arbeitnehmer*inneninteressen, Klimagerechtigkeit, Generationengerechtigkeit, Geschlechtergerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung für alle bilden das Rückgrat der Arbeit der FES für eine gerechte Energiewende.
Ort
Goethe-Institut / Max Mueller Bhavan New Delhi
3, Kasturba Gandhi Marg
New Delhi 110 001
Indien
3, Kasturba Gandhi Marg
New Delhi 110 001
Indien
Siddhartha Hall
Ort
Goethe-Institut / Max Mueller Bhavan New Delhi
3, Kasturba Gandhi Marg
New Delhi 110 001
Indien
3, Kasturba Gandhi Marg
New Delhi 110 001
Indien
Siddhartha Hall