Wo kommst Du denn her, also eigentlich? Eine bei Menschen mit Migrationsbiografie nicht sonderlich beliebte Frage, die trotz aller Diskurse zu dem Thema weiterhin häufig gestellt wird.
Goethe-Institut Max Mueller Bhavan Pune in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Fremdsprachen (Savitribai Phule Pune University - SPPU) organisiert eine Lesung und ein darauffolgendes Gespräches mit dem Münchener Philosoph und Schriftsteller deutsch-indischer Wurzeln - Krisha Kops,der darauf in seinem Debütroman „Das ewige Rauschen“ reagiert, indem er die Not zur Tugend macht.
Über das Buch "Das ewige Rauschen":
Eine funkelnde deutsch-indische Familiengeschichte.
Fest in der Erde steht ein Banyanbaum. Durch seine Blätter und Luftwurzeln streichen die Winde. Sie erzählen ihm die Geschichte von Abbayi und seiner deutsch-indischen Familie. Sie erzählen von einem Mädchen, das an der Ostsee geboren wird und während der Nachkriegszeit mit seiner Familie durch Deutschland zieht. Von einem indischen Bauern, der für seine Tomatenpflanzen singt und für seine beiden Frauen. Von einem Glückssucher, dem die Welt zu klein für seine Ideen ist und der sein Heimatland verlässt. Von einer Frau, die sich in den Fremden verliebt, und schließlich von einem jungen Mann, der sich zeit seines Lebens zwischen den Welten bewegen wird.
›Das ewige Rauschen‹ ist ein großer wie lebenspraller Roman über die Fragen, wer wir sind, wo wir Wurzeln schlagen – und was wir dafür brauchen.
Im kreativen Schreiben hat Krisha Kops 2005 die U20-Poetry-Slam-Meisterschaft (Deutschland, Österreich und Schweiz) gewonnen. Sein erster Roman "Das ewige Rauschen" erschien im März 2022 und wurde mit dem Bayerischen Kunstförderpreis (2022) ausgezeichnet. Für sein nächstes Romanprojekt erhielt er das Schreibzeit-Stipendium (2022) der Niedersachsen Stiftung und die Arbeitsstipendien des Freistaats Bayern für Schriftstellerinnen und Schriftsteller (2022).