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Fluchtweg nach Marseille

210 Min. | Dokumentarfilm | Deutschland, Frankreich, 1977 | A | Regie: Ingemo Engström, Gerhard Theuring
Dieser Film wird im Rahmen der Hommage an Anna Seghers und wird in Kooperation mit der Zeitschrift für Filmkritik “El cine probablemente” gezeigt.

Vorführungen un Tickets
06. November, 16:00 Uhr – Goethe-Institut Mexiko, Auditorium Altana (Präsentation der Zeitschrift “El cine probablemente”)    
07. November, 12:30 Uhr – Cineteca Nacional, Saal 9 (Sondervorführung)

Fluchtweg nach Marseille
© Ingemo Engström, Gerhard Theuring/SDK


Ein Dokumentarfilm, der in einer Mischung aus dramatisierten Rekonstruktionen, persönlichen Erinnerungen und Wochenschauaufnahmen die Geschichte der Flucht deutscher Flüchtlinge durch das besetzte Frankreich nach Marseille im Jahr 1940 erzählt.
 
Wie ein Roadmovie-Essay verfolgt der Film die Reise der deutsch-jüdischen Schriftstellerin Anna Seghers von Paris nach Marseille auf der Flucht vor den Nazis, die sie in ihrem Roman Transit festgehalten hat. Marseille war der Hafen der Hoffnung für viele Flüchtlinge, die versuchten, den Kontinent zu verlassen, bevor Hitlers Horden den Süden erreichten. In Marseille, in Sichtweite des Hafens (nun vom Land aus gesehen), wurden jedoch auch die Hoffnungen vieler Menschen enttäuscht. Die Filmemacher ergänzten Seghers' Bericht durch ihre eigene Dokumentation (in Form von Interviews mit Überlebenden) und Poesie (in den Reiseaufnahmen der Landschaften). Ein unübertroffener Essayfilm über die Hoffnung und Verzweiflung von Flüchtlingen.
 

Ingemo Engström

Ingemo Engström © DFF Autorin, Regisseurin und Produzentin. Sie studierte Psychologie, Medizin und Literatur in Helsinki, Hamburg und München und schrieb eine Studie über die Verwendung von Bildern in den Schriften von Ingeborg Bachmann. Engström gehörte 1967 zur ersten Absolventenklasse der neu eröffneten Hochschule für Fernsehen und Film München, zusammen mit Wim Wenders und Gerhard Theuring. Ihr Abschlussfilm "Dark Spring" (1970) wurde als "besonders wertvoll" eingestuft und an mehrere Fernsehsender verkauft, was Engström den sofortigen Durchbruch als Filmemacherin bescherte. Engström war Mitarbeiter der Zeitschrift "Filmkritik" und arbeitete als Filmkritiker für schwedischsprachige Zeitschriften und den finnischen Rundfunk.

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