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14:00 Uhr

Blaupause

Buchvorstellung und Gespräch|Im Rahmen von "Centroamérica Cuenta" präsentieren wir dieses Gespräch im Format "Autores en casa"

  • Online

  • Sprache Spanisch
  • Preis kostenlose Teilnahme

 ©Hanser Verlag

Die Autorin Theresia Enzensberger im Gespräch mit der mexikanischen Literaturübersetzerin Lorel Manzano und dem deutschen Literaturvermittler Lutz Kliche, in der Reihe „Autores en Casa“, organisiert von „Centroamérica cuenta“.

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Theresia Enzenbergers Roman „Blaupause“ hat die berühmte Kunst-, Design- und Architekturschule „Bauhaus“ zum Hintergrund, die 1919 unter Leitung von Walter Gropius in Weimar gegründet wurde und die im vergangenen Jahr den 100. Jahrestag ihrer Gründung feierte. Der auf historischen Motiven basierende Roman erzählt die Geschichte von Luise Schilling, Tochter einer begüterten Berliner Familie, die Anfang der 1920er Jahre in Weimar bei Walter Gropius, Wassily Kandinsky, Johannes Itten und anderen bekannten Professoren der Zeit studiert. Sowohl in ihrem Studium als auch in ihren privaten Beziehungen wird sie bald konfrontiert mit den Widersprüchen der Umbruchszeit der 1920er Jahre zwischen Kaiserreich und Moderne. „Im Kern ist er (der Roman) ein Appell an die Gegenwart. Er fordert den Leser heraus, die Gefahren für eine gleichberechtigte, demokratische Gesellschaft nicht nur an deren Rändern zu identifizieren, sondern in den Widersprüchen ihrer Mitte.“ (Tomasz Kurianowicz in „Die Zeit“)

Theresia Enzensberger hat Film und Filmwissenschaft am Bard College in New York studiert und schreibt als freie Journalistin unter anderem für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, ZEIT Online, Neue Zürcher Zeitung und Monopol. 2014 gründete sie das BLOCK Magazin, das sie seitdem herausgibt. 2017 erschien ihr erster Roman Blaupause im Hanser Verlag. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

Lorel Manzano, Schriftstellerin, Übersetzerin und Kulturjournalistin, studierte an der UNAM, Mexiko, deutsche Sprache und Literatur. Sie schreibt über deutschsprachige Autor*innen für die Kulturbeilagen “La Jornada Semanal” der Zeitung La Jornada und "Laberinto" der Zeitung Milenio. Für ihr Buch Los quebrantahuesos (Pollo Blanco, 2015) gewann sie den Premio Bellas Artes de Cuento, San Luis Potosí . Lorel Manzano ist u.a. Übersetzerin der Werke von Felicitas Hoppe, Chistine Lavant und Heinrich Böll.

Lutz Kliche ist Literaturvermittler und Übersetzer und hat nahezu zwanzig Jahre verlegerisch in Mittelamerika gearbeitet.