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12:00 Uhr

Julian Rosefeldt: Manifesto und Euphoria

Ausstellung|Erstmals in Mexiko präsentiert das MUAC in Kooperation mit dem Festival Internacional Cervantino und dem FICUNAM zwei der bedeutendsten Werke von Julian Rosefeldt.

  • Museo Universitario de Arte Contemporáneo (MUAC), CDMX

  • Preis Eröffnung: Freier Eintritt, Teilnehmer:innenzahl ist begrenzt MUAC: $60

. Goethe-Institut Mexiko ©

. Goethe-Institut Mexiko ©

Die Ausstellung “Julian Rosefeldt. Manifesto” eröffnet am 5. September um 12 Uhr mit einem Gespräch zwischen Tatiana Cuevas, Virginia Roy und dem Künstler.

Ergänzend dazu wird am 14. November 2026 die Filmprojektion Euphoria im Rahmen des Hauptprogrammes des Festival Internacional de Cine de la UNAM (FICUNAM) auf dem Vorplatz des Centro Cultural Universitario präsentiert.

Durch die parallele Präsentation dieser beiden Werke entsteht ein spannungsreicher Dialog zwischen zwei Schlüsselwerken Rosefeldts, die aus unterschiedlichen Perspektiven zentrale Fragen unserer Gegenwart verhandeln.

Manifesto (2015-2020)
Das Werk setzt sich mit der Rolle von Sprache, der Geschichte der Kunst und die Aktualität revolutionärer Diskurse in der Gegenwart auseinander. In einer filmischen Installation mit 13 gleichzeitig laufenden Projektionen verbindet Rosefeldt dabei künstlerische und politische Manifeste des 20. Jahrhunderts. Grundlegende Texte der Avantgarde werden dabei aufgegriffen und einem Prozess der Verschiebung und Neuinterpretation unterzogen, der ihren ursprünglichen Sinn sowie ihre heutige Relevanz neu befragt.

Euphoria (2022)
In diesem Werk verwebt Rosefeldt Zitate von Denker:innen und Kulturfiguren von Sokrates bis Cardi B zu einer vielschichtigen Reflexion über Gier, Geld und die Widersprüche des zeitgenössischen Kapitalismus. Dabei untersucht er die globalen Auswirkungen kapitalistischer Strukturen und setzt sich mit Konsum, Wirtschaftswachstum sowie dem gesellschaftlichen Verhältnis zu Geld auseinander.
 

Julian Rosefeldt

Julian Rosefeldt (1965, München) ist ein deutscher bildender Künstler und Filmemacher, der für seine aufwendig inszenierten Videoinstallationen und Filme bekannt ist, die eine filmische Ästhetik mit der kritischen Reflexion über Kultur, Politik und einer zeitgenössischen Gesellschaft verbinden. Sein Werk setzt sich mit der Konstruktion von Ideologien, Stereotypen und dem kollektiven Gedächtnis auseinander. Zu einem seiner bekanntesten Projekte gehört Manifesto (2015) mit Cate Blanchett in der Hauptrolle, in dem er die Geschichte der künstlerischen und politischen Manifeste des 20. Jahrhunderts erforscht.