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19:00 Uhr, MSK
Das Leben ist wie ein Werk
Vortrag, Gespräch|Charlotte Salomon und Lotte Laserstein
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Online Online
- Sprache Russisch
- Preis Eintritt frei, Anmeldung erforderlich
- Teil der Reihe: „Ich bin Künstlerin“
Wir setzen unsere Reise durch die deutsche Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts fort. Im nächsten Termin der Online-Reihe „Ich bin Künstlerin!“ widmen wir uns den Arbeiten von Charlotte Salomon und Lotte Laserstein und diskutieren zentrale Themen wie Gedächtnis, Identität und die Möglichkeiten (und Grenzen) künstlerischen Ausdrucks. Der Eintritt ist frei, eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.
Charlotte Salomon schuf ein Werk, das seiner Zeit weit voraus war. Heute würden wir es als multimedial bezeichnen: Ihre einzigartigen Arbeiten verbinden Malerei, Text und Musik zu einem komplexen Gesamtkunstwerk. In ihrem Vortrag beleuchtet die Kulturwissenschaftlerin Dr. Valeria Kosyakova die Biografie der Künstlerin, ihre besondere künstlerische Methode sowie die Bedeutung des historischen Traumas. Im Fokus steht das Werk als autobiografische Form und als Versuch, das eigene Leben angesichts einer drohenden Katastrophe festzuhalten.
Im zweiten Teil richtet sich der Blick auf das malerische Œuvre von Lotte Laserstein. In einer Zeit, in der die Avantgarde längst dominierte, blieb sie der realistischen Porträtmalerei verpflichtet. Ihre Figuren – oft Frauen – begegnen dem Betrachter mit direktem, unverstelltem Blick, frei von Koketterie und Idealisierung. Gemeinsam gehen wir der Frage nach, warum Lasersteins Arbeiten heute als Ausdruck stillen Widerstands und als Plädoyer für die Würde des Menschen gelesen werden.
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Dr. Valeria Kosyakova ist Kulturwissenschaftlerin, Dozentin an der Russischen Staatlichen Geisteswissenschaftlichen Universität (RGGU) und Expertin für visuelle Kultur. Sie ist Co-Autorin mehrerer Publikationen, darunter „Neueste Kunst. Auf der anderen Seite der Moderne“ und „Aktuelle Kunst: Moderne“.
Charlotte Salomon schuf ein Werk, das seiner Zeit weit voraus war. Heute würden wir es als multimedial bezeichnen: Ihre einzigartigen Arbeiten verbinden Malerei, Text und Musik zu einem komplexen Gesamtkunstwerk. In ihrem Vortrag beleuchtet die Kulturwissenschaftlerin Dr. Valeria Kosyakova die Biografie der Künstlerin, ihre besondere künstlerische Methode sowie die Bedeutung des historischen Traumas. Im Fokus steht das Werk als autobiografische Form und als Versuch, das eigene Leben angesichts einer drohenden Katastrophe festzuhalten.
Im zweiten Teil richtet sich der Blick auf das malerische Œuvre von Lotte Laserstein. In einer Zeit, in der die Avantgarde längst dominierte, blieb sie der realistischen Porträtmalerei verpflichtet. Ihre Figuren – oft Frauen – begegnen dem Betrachter mit direktem, unverstelltem Blick, frei von Koketterie und Idealisierung. Gemeinsam gehen wir der Frage nach, warum Lasersteins Arbeiten heute als Ausdruck stillen Widerstands und als Plädoyer für die Würde des Menschen gelesen werden.
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Dr. Valeria Kosyakova ist Kulturwissenschaftlerin, Dozentin an der Russischen Staatlichen Geisteswissenschaftlichen Universität (RGGU) und Expertin für visuelle Kultur. Sie ist Co-Autorin mehrerer Publikationen, darunter „Neueste Kunst. Auf der anderen Seite der Moderne“ und „Aktuelle Kunst: Moderne“.