Filmvorführung Liebigstraße 34 Berlin Eviction Story

Standbild Liebigstraße 34 Berlin Eviction Story © Squat!net

Sa, 13.02.2021

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Das Goethe Pop Up Seattle präsentiert gemeinsam mit dem Northwest Film Forum die Geschichte des Räumungsprozesses der Liebigstraße 34, eines der letzten legalisierten besetzten Häuser Berlins, in Zusammenarbeit mit dem Queer Zine Archive Project, dem Three Dollar Bill Cinema, Arts at Antioch College und Elliat Graney-Saucke und Catalina Alvarez, zwei ehemaligen Bewohnerinnen der Liebig34.
 
Im Rahmen der Veranstaltung werden drei Kurzfilme gezeigt: It's on Liebigstraße 34, eine Kurzdokumentation von Liza Lindgren und Siri Hedenström über das Haus, wie es 2006 war; Architecture of La Zad, ein Kurzfilm von Jaime Iglehart über einen besetzten Wald in Frankreich; und Berlin House Project Liebig34 Threatened with Eviction!, ein Call-to-Action-Video von LeftVision. Nach der Filmvorführung findet eine Diskussion mit Lindgren, Hedenström und Iglehart, ehemaligen Bewohner*innen des Hauses, über die Erinnerungen und Realitäten von Liebig34, die Umstände der Räumung und das aktuelle Klima -- in Berlin und international -- für kollektive antikapitalistische Räume statt.
 
Diese Filmvorführung findet online statt. Wir bitten um Registrierung vorab.
 
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Über die Liebig34:
 
Anfang Oktober 2020 wurde die Liebigstraße 34, eines der letzten legalisierten besetzten Häuser Berlins, von 1.500 Polizeibeamten geräumt. Liebig34 war ein anarcho-queeres, feministisches Haus, das eine ganze städtische Häuserecke einnahm. Das 30-jährige autonome Kollektiv unterstützte Ideen von D.I.Y. und Konsens und kultivierte einen Lebensraum, der Homo- & Transphobie, Sexismus und Rassismus abhielt. Die Bewohner*innen hatten vielfältige Identitäten, aber sie konnten keine Cis-Männer sein. Zum Gebäude gehörte ein Infoshop namens "Daneban", der mit Büchern, Zines und Pamphleten aus der internationalen anarchistischen Szene bestückt war. Im Erdgeschoss befand sich eine Bar und ein Performance-Raum, der vom XB-Kollektiv betrieben wurde, das auch einmal pro Woche erschwingliche vegane VoKü ("Volksküche") Abendessen servierte.

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