Prof. Dr. h.c. Klaus-Dieter Lehmann: Biografie
Präsident

Prof. Dr. h.c. Klaus-Dieter Lehmann, Präsident des Goethe-Instituts © Andreas Wrobbel

















Geboren am 29.02.1940 in Breslau

Ausbildung und beruflicher Werdegang:

  • 1961-1967 Studium der Mathematik und Physik an den Universitäten Köln und Mainz; Diplom
  • 1967-1969 Wissenschaftler am Max-Planck-Institut Mainz
  • 1969-1970 Referendariat und zweites Staatsexamen in Bibliothekswissenschaft
  • 1970-1973 Landeshochschulbibliothekar in Darmstadt
  • 1973-1978 Direktor an der Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt am Main
  • 1978–1988 Leitender Direktor der Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt am Main
  • seit 1986 Honorarprofessor für Wirtschaftsinformatik Goethe- Universität Frankfurt am Main
  • 1988-1990 Generaldirektor der Deutschen Bibliothek Frankfurt am Main
  • 1990-1998 Generaldirektor der vereinigten Deutschen Bücherei Leipzig, der Deutschen Bibliothek Frankfurt und des Deutschen Musikarchivs Berlin (später Deutsche Nationalbibliothek)
  • 1998-2008 Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Berlin
  • seit 2006 Honorarprofessor für Bibliotheks- und Informationswissenschaft Humboldt-Universität zu Berlin
  • 2002-2008 Vizepräsident des Goethe-Instituts
  • seit 2008 Präsident des Goethe-Instituts
Prof. Dr. h.c. Klaus-Dieter Lehmann ist Mitglied der Akademie der Wissenschaften und Literatur Mainz, der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaft, der Akademie Deutscher Buchpreis, Mitglied der Jury des Brücke-Berlin-Preis und des Hochschulrats der Universität der Künste Berlin sowie Ehrenmitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Neben zahlreichen anderen Ehrenämtern ist er Vorsitzender des Kuratoriums des Kulturfonds Frankfurt Rhein-Main, Vorsitzender des Verwaltungsrats Germanisches Nationalmuseum Nürnberg, Vorsitzender des Stiftungsbeirats und Stiftungsratsmitglied der Kulturstiftung des Bundes und Mitglied des Kuratoriums Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung Darmstadt. Er ist Ehrenmitglied des Vereins deutscher Bibliothekare und des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. Prof. Dr. h.c. Klaus-Dieter Lehmann ist Honorarprofessor für Wirtschaftsinformatik an der Universität Frankfurt am Main und für Bibliotheks- und Informationswissenschaft an der Humboldt-Universität Berlin. Die Ludwig-Maximilians-Universität München verlieh ihm im Jahr 2001 die Ehrendoktorwürde. 2010 wurde er Ehrensenator der Humboldt-Universität zu Berlin.

Auszeichnungen und Ehrungen:
  • Chevalier de l'Ordre des Palmes Académiques, Paris (1990)
  • Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland: Bundesverdienstkreuz 1. Klasse (1996)
  • Ordine al Merito della Repubblica Italiana Grande Ufficiale (2004)
  • Ehrendoktorwürde der Ludwig-Maximilians-Universität München (2001)
  • Verdienstorden des Landes Berlin (2006)
  • Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse (2007)
  • Kulturgroschen des Deutschen Kulturrats (2008)
  • Ehrensenator der Humboldt-Universität zu Berlin (2010)
  • Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland: Großes Bundesverdienstkreuz (2011)
  • Orden der Aufgehenden Sonne am Band Japan (2015)
  • Gutenberg-Preis der Stadt Mainz und der Gutenberg-Gesellschaft (2016)
  • Goldene Medaille der Humboldt-Gesellschaft für Wissenschaft, Kunst und Bildung (2017) 
Kurzbiografie:
 
Klaus-Dieter Lehmann
geboren 1940 in Breslau, ist seit 2008 Präsident des Goethe-Instituts. Er studierte Mathematik und Physik (Diplomphysiker) und anschließend Bibliothekswissenschaft. 1973 wurde er Direktor an der Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt/Main und 1990 Generaldirektor der vereinigten Deutschen Bibliothek Leipzig, Frankfurt und Berlin (später Deutsche Nationalbibliothek). Von 1998 bis 2008 hatte er das Amt des Präsidenten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Berlin inne. Klaus-Dieter Lehmann ist Mitglied der Akademie der Wissenschaften und Literatur Mainz sowie der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaft. Er ist Honorarprofessor für Wirtschaftsinformatik an der Universität Frankfurt am Main und für Bibliotheks- und Informationswissenschaft an der Humboldt-Universität Berlin. Die Ludwig-Maximilians-Universität München verlieh ihm im Jahr 2001 die Ehrendoktorwürde.