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Nigeria
„Stretched Terrains – Das mobile Museum auf dem Weg zur DaK’Art“

Das mobile Museum startet seinen Roadtrip zur Dak'Art | Foto: Emeka Udemba
Das mobile Museum startet seinen Roadtrip zur Dak'Art | Foto: Emeka Udemba

Kunst auf Rädern: Das fahrende „Molue Mobile Museum of Contemporary Art“ geht mit einer Gruppe internationaler Künstlerinnen und Künstler auf Reisen. Der umgebaute Stadtbus des Kurators Emeka Udemba startet am 11. April seine sechswöchige Tour unter dem Titel „Stretched Terrains“ von Lagos bis zur Dak’Art. Halt macht die Gruppe in Benin, Togo, Ghana, der Elfenbeinküste und Mali.

Lagos, Benin, Togo, Ghana, die Elfenbeinküste, Mali und Dakar
11. April bis 25. Mai 2018

Für den Großteil der nigerianischen Bevölkerung stellt die Welt der zeitgenössischen Kunst ein unbekanntes Feld dar. Einerseits weil es bisher kaum Museen für zeitgenössische Kunst in Afrika gibt. Andererseits weil solche Kunstausstellungen und Veranstaltungen meist in den Nobelvierteln der Großstädte verortet sind. Außerhalb dieser Viertel kommen die Bewohnerinnen und Bewohner jedoch nur selten mit ihr in Berührung.  
 
Um junge nigerianische Kunst für eine breite Öffentlichkeit erfahrbar zu machen, Zugänge zu Positionen und Arbeiten zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler zu schaffen und kreative Begegnungen unabhängig von festen Orten zu ermöglichen, hat der deutsch-nigerianische Kurator Emeka Udemba gemeinsam mit dem Goethe-Institut Nigeria das „Molue Mobile Museum of Contemporary Art“ (MMMoCA) ins Leben gerufen. Nach dem großen Erfolg des ersten Roadtrips von 2016 geht das mobile Residenzprojekt nun zum zweiten Mal auf Kunsttour von Lagos nach Dakar. 

Kunst in Bewegung

Am 11. April 2018 startet der Bus im nigerianischen Lagos und fährt dann weiter über Benin, Togo, Ghana, die Elfenbeinküste und Mali, um rechtzeitig zur Eröffnung der 13. Internationalen Kunstmesse DaK’Art im senegalesischen Dakar anzukommen. Am 7. Mai tritt der Bus seine Rückfahrt nach Nigeria an, wo er am 25. Mai zurückerwartet wird – eine fast 10.000 Kilometer lange Rundreise.
 
Neben Emeka Udemba fährt ein Kollektiv junger Künstlerinnen und Künstler verschiedener Sparten mit: der Maler Souleymane Konate aus Abidjan; der togolesische Bildhauer Ray Claver Agbo; der nigerianische Experimentalkünstler, Fotograf und Grafikdesigner Monsuru Alashe; der deutsche Fotograf, Maler und Filmemacher Gabriel Goller und der Digitalkünstler Bay Dam aus Dakar.

Wandelnde Orte und Austausch

Auf ihrer Reise wird das Künstlerkollektiv öffentliche Plätze und Orte im Hinblick auf deren Bedeutung als soziale, wirtschaftliche und politische „Kommunikationszonen“ untersuchen und eigene Arbeiten entwickeln. Dabei spielt auch die Auseinandersetzung innerhalb der Gruppe über die jeweiligen Arbeitsstile und Perspektiven eine wichtige Rolle.
 
Das fahrende Museum ist gleichzeitig auch ein Versuch, den Diskurs darüber, welche Art von Museen für zeitgenössische Kunst im afrikanischen Kontext gebraucht wird, weiterzuführen. An den Stationen ist der Bus für Publikum geöffnet, eine integrierte Bibliothek mit Kunstbüchern und Ausstellungskatalogen soll das Interesse von Kindern und Jugendlichen wecken. Ein Weblog dokumentiert die Stationen und gibt Einblicke in den gesamten Verlauf der Fahrt.

Präsentation während der Rückfahrt

Die Arbeiten, die im Laufe der Reise von den Künstlerinnen und Künstlern ausgearbeitet werden, werden auf der Rückfahrt nach Nigeria zwischen dem 7. und 25. Mai 2018 an den Goethe-Instituten und Kulturzentren in Dakar, Bamako, Abidjan, Accra, Lomé und Lagos präsentiert und auf Veranstaltungen diskutiert.
 
„Stretched Terrains – Das mobile Museum auf dem Weg zur Dak’Art“ ist ein Projekt des Goethe-Instituts Nigeria und wird mit Unterstützung von Lufthansa und Brussels Airlines durchgeführt.

Kontakt

Dr. Jessica Kraatz Magri
Pressesprecherin und Bereichsleitung Kommunikation
Goethe-Institut e.V.
Tel. +49 89 15921 249
Jessica.KraatzMagri@goethe.de
 
Friederike Möschel
Institutsleiterin
Goethe-Institut Lagos
Tel.: +234 1 7746 888
friederike.moeschel@goethe.de
 

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