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Interview mit Klaus-Dieter Lehmann und Carola Lentz
„Wir müssen uns der gesellschaftlichen Verantwortung stellen“

Klaus-Dieter Lehmann und Carola Lentz im Gespräch mit „Goethe aktuell“.
Klaus-Dieter Lehmann und Carola Lentz im Gespräch mit „Goethe aktuell“. | Foto (Ausschnitt): © Goethe-Institut e.V./Marcus Sporkmann

Anlässlich der feierlichen Amtsübergabe sprach „Goethe aktuell“ mit dem scheidenden Präsidenten des Goethe-Instituts Klaus-Dieter Lehmann und seiner Nachfolgerin Carola Lentz.

Von Alexander Behrmann

Klaus-Dieter Lehmann übernahm sein Amt als Präsident des Goethe-Instituts am 1. April 2008. Rückblickend auf seine zwölfjährige Amtszeit betont er, dass die Gleichwertigkeit der Kulturen und die Lernfähigkeit Grundlagen einer Kulturpolitik im Ausland sein müssten. Kultur und Bildung habe das Goethe-Institut als „Schrittmacher der Zivilgesellschaft“ betrachtet, um Demokratie und Menschenrechte zu stärken.

Interview mit Klaus-Dieter Lehmann und Carola Lentz | Goethe-Institut e.V.

Das Verhältnis von Innen und Außen in der Kulturpolitik überdenken

Carola Lentz, zuvor Professorin für Ethnologie und weiterhin Seniorforschungsprofessorin an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, ist ab dem 19. November 2020 die neue Präsidentin des Goethe-Instituts. Gefragt nach den Schwerpunkten ihrer künftigen Aufgabe, plädiert sie dafür, das Verhältnis von Innen und Außen in der Kulturpolitik zu überdenken. Hier könne das Goethe-Institut noch systematischer aktiv werden, gerade in Zeiten, in denen nationale Grenzen verstärkt und kulturelle Intoleranz, Rassismus und Rechtsradikalismus zunehmen würden.

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