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18:00 Uhr

Jüdische und queere Perspektiven in Kunst- und Kulturarbeit

Podium|Ein Podiumsgespräch mit Maya Roisman, Michal Schwartze und Elischa Kaminer

  • Goethe-Institut Frankfurt, Frankfurt am Main

12. Juni 2026, 18:00 Uhr
Goethe‑Institut Frankfurt
Der Eintritt ist frei.

Das Goethe‑Institut Frankfurt lädt am 12. Juni zu einem Podiumsgespräch mit Maya Roisman, Michal Schwartze und Elischa Kaminer ein.

Im Mittelpunkt des Abends stehen jüdisch‑queere Perspektiven in Kunst und Kultur sowie deren Einfluss auf konkrete berufliche und künstlerische Zusammenhänge. Diskutiert werden Projekte, Formate, Entscheidungen und Arbeitsweisen aus unterschiedlichen Bereichen – von Bildung und Vermittlung über digitale und redaktionelle Praxis bis hin zur freien künstlerischen Arbeit.

Ausgehend von ihren jeweiligen Tätigkeitsfeldern geben die Podiumsteilnehmenden Einblicke darin, wie sich jüdische und queere Erfahrungsweisen in unterschiedlichen Kontexten niederschlagen. Dabei wird beleuchtet, wo diese Perspektiven sichtbar werden – etwa in Themenwahl, Sprache oder Formaten – und wo sie eher implizit bleiben oder situativ verhandelt werden.

Der Fokus liegt auf Kunst und Kultur als professionelle Praxis. Im Vordergrund stehen Fragen nach Arbeitsrealitäten, institutionellen Rahmenbedingungen sowie individuellen und kollektiven Selbstverständnissen. Dabei geht es darum, unterschiedliche Perspektiven in ihren konkreten Ausprägungen und Erfahrungsräumen sichtbar zu machen.

Maya Roisman arbeitet als Künstlerin und politische Bildnerin an der Schnittstelle von jüdischem Aktivismus, Bildung und Social Media. Sie ist TikTok-Managerin am Jüdischen Museum Frankfurt, Redakteurin des EDA Magazins sowie Gründerin des Kunstmagazins Frame[less] und engagiert sich bei Keshet Deutschland e.V.

Michal Schwartze ist Lehrerin für Politik und Wirtschaft sowie Geschichte an einem Frankfurter Gymnasium und arbeitet als Bildungsreferentin mit Schwerpunkten auf jüdischer Geschichte, Feminismus, queeren Perspektiven und Antisemitismusprävention. Sie ist queer-feministische Aktivistin, Gründungsmitglied von Keshet Rhein‑Main und im Egalitären Minjan Frankfurt engagiert.

Elischa Kaminer arbeitet als Komponist, Performer und Theatermacher an den Schnittstellen von experimenteller Musik, Musiktheater, queerem Pop sowie elektronischer und jiddischer Musik. Seine Arbeiten werden international gezeigt; 2025 gründete er das Label JONAH RECORDS und arbeitet aktuell an seinem ersten Studioalbum.

Im Anschluss an das Gespräch besteht die Möglichkeit für Fragen und Austausch mit dem Publikum.

Die Plätze sind auf 60 Personen begrenzt. Um Anmeldung wird gebeten unter: emma.wolff@goethe.de