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Frankreich Toulouse

„Hirtennovelle“ Roman von Ernst Wiechert

Literaturkritik|RÉSI:LIRE – Buchbesprechung mit Sina de Malafosse und Florian Torres

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  • Sprache Auf Französisch
  • Preis Gratis

Buchcover-Zeichnung: Mann und Hund schauen in einen Wald ©Samuel Zunic/Ed. du typhon

Die Reihe RESI:LIRE ist Büchern gewidmet, in denen die Kraft der Literatur bei der Überwindung von Krisen und Traumata spürbar wird.
Entdecken Sie deutschsprachige Literatur in französischer Übersetzung in einem lebendigen Miniaturformat.

In einem Dorf am Rande der Zivilisation schließt der vaterlos aufgewachsene Michaël seine Kindheit mit einer besonderen Tat ab. Alle glauben nun, dass ihm ein weltveränderndes Schicksal bevorsteht. Doch die Natur, die Liebe und die Freundschaft verändern das Schicksal des jungen Hirten.

Die Hirtennovelle (1935) vermittelt in intensiven Melodien eine zeitlose Botschaft: Es ist besser, die Welt zu schätzen, als sie zu erobern.

Erschienen im April 2022 im Verlag Editions du Typhon in einer Übersetzung von Sylvaine Duclos, mit einem Vorwort von Franck Bouysse.

Ernst Wiechert gehörte zu Beginn der 1930er Jahre zu den meistgelesenen deutschen Schriftstellern, er wurde 1938 im KZ Buchenwald interniert und emigrierte nach dem Krieg in die Schweiz.

Unsere Kritiker sind Sina de Malafosse, die als Literaturübersetzerin und Lektorin in Toulouse lebt und arbeitet, sowie Florian Torrès, der den Verlag Typhon leitet.

Die aktuelle Ausgabe finden Sie auf unserer Länderseite oder auf YouTube.