Eine Entscheidung?
MI2040

MI2040 © Goethe-Institut

Wie beeinflusst Künstliche Intelligenz unser Leben in 20 Jahren? Sind es wir, die über die wichtigen Fragen der Zukunft entscheiden? Teile deine Vision dazu im Rahmen der Ausschreibung MI2040 – Eine Entscheidung? Gestalte sie als Grafik, Film, Foto, Applikation oder Installation!

Ausschreibung

MI2040


MI2040

Chatbots, Simulationsspiele, Roboter für Industrie und Haushalt, selbstfahrende Autos. Gesichtserkennende und medizindiagnostische Programme, automatische Antwortnachrichten und Fake News. Künstliche Intelligenz (KI) findet sich heutzutage nicht mehr nur in der wissenschaftlich-fantastischen Literatur als futuristisches Produkt der Fantasie, sondern sie ist zu einem Akteur unseres alltäglichen Lebens geworden. Wenngleich in ihrem Fokus die Frage nach dem maschinellen Lernen steht, bietet sie dennoch auch echte Antworten auf menschliche Herausforderungen. Wie wird sie wohl unser Leben in 20 Jahren beeinflussen? Teile deine Vision dazu im Rahmen der MI2040-Ausschreibung!
 



Wie teilt sich die Verantwortung bei gemeinsamen Entscheidungen der KI und des Menschen auf? Behalten wir Menschen die Kontrolle? Können unsere persönlichen Daten weiterhin geschützt sein? Wird es „KI-Großmächte“ geben? Wird KI Arbeitsabläufe effizienter und die Bildung interessanter machen?
 
Können Humanoide menschliche Beziehungen ersetzen? Werden Sie zu Partnern in der Freizeitgestaltung, Unterhaltung oder gar in der Liebe werden? Wird künstliche Intelligenz zu Kreativität imstande sein? Wie werden sich durch die Wirkung der KI die Rolle der Kunst und die Palette der Künste entwickeln? Und was für einen ökologischen Fußabdruck hinterlässt sie? Was ist deine Meinung? Setz dich mit den genannten Fragen auseinander und zeig uns, wie du die Rolle von KI in deinem Leben in 20 Jahren siehst!
 

Von Bewerbungen auf die MI2040-Ausschreibung erwarten wir nicht die Konzeptionierung konkreter Dienstleistungen. Recherchiere und formuliere deinen Standpunkt in Bezug auf unsere Zukunft mit KI! Präsentiere dein Ergebnis in Form von Bildern, eines Videos, einer Installation oder einer App. Verfasser*innen der vielversprechendsten Bewerberbungen werden die Möglichkeit haben an einem Sommerresidenzprogramm teilzunehmen und im Herbst 2021 ihre Projekte im Rahmen einer Ausstellung in der Organisation des Goethe-Instituts vorzustellen.



Junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren individuell oder in einer maximal 3-köpfigen Gruppe

Standbild, Bewegtbild, Installation, interaktive Applikation

  1. Textliche Zusammenfassung der auf Recherche basierenden und die Gesellschaft betreffenden Botschaft oder Zukunftsvision unter Angabe der als Inspiration dienenden Quellen (max. 2500 Zeichen)
  2. Konzept zur visuellen Darstellung der Botschaft entsprechend der gewählten Gattung: Skizzen, Teilentwürfe, inhaltlicher und zeitlicher Plan für die Umsetzung der für die Ausstellung vorgesehenen Projektpräsentation oder des Prototyps
  3. Vorstellung des*der Bewerber*innen: CV, Portfolio, Rolle innerhalb des Projekts

  1. Sommerresidenz: fachliche Vorträge, Präsentationen und Gespräche mit eingeladenen Vortragenden; Projektvorstellung, Reflexionen; dediziertes Fachmentoring
  2. Finanzielle Unterstützung von 300 EUR pro Projekt
  3. Ausstellungsmöglichkeit im Herbst 2021

15. April – 30. Mai 2021

Einsendung der Bewerbungsunterlagen bitte im PDF-Format an info-budapest@goethe.de. Als Betreff bitte MI2040 OPEN CALL angeben, für größere Dateien bitte Filehosting-Dienste verwenden.

10. Juni 2021

28. Juni – 2. Juli 2021

Die Sommerresidenz wird den geltenden Pandemie-Schutzmaßnahmen gemäß in Online- und/oder Offline-Form in Budapest veranstaltet. Eventuelle Reise- und Unterkunftskosten trägt der*die Bewerber*in.

  • Evelin Hust, Leiterin des Goethe-Instituts Budapest
  • Zsófia Ruttkay, Informatikerin, Gründerin des MOME TechLabs und des Digitalen Museums dimu.hu
  • Árpád Rab, Zukunftsforscher, Dozent der Corvinus Universität Budapest
  • József Váncza, Forscher, Leiter des Research Laboratory on Engineering & Management Intelligence des Forschungsinstituts für Informationstechnik und Automatisierung SZTAKI
  • Antal Bodóczky, Bühnenbildner, Dozent des MOME Medieninstituts

Sommerresidenz

MI2040


MI2040

Thematik

  • Gesellschaftliche Effekte, Fiktion und Realität, Medien, Datensicherheit, Privatsphäre
  • Sprache, Lernen, menschliche und maschinelle Autoren, Gefahren und Gewinne
  • Humanoide und der Mensch: Erscheinungsbild, Gefühle, Bindung
  • Robotik, automatisierter Maschinenbau
  • Zeitgenössische Kunst


Zsófia Ruttkay

MENTORINNEN
Zsófia Ruttkay

Dr. habil Zsófia Ruttkay beschäftigte sich als Mathematikerin über 25 Jahre lang mit Künstlicher Intelligenz, unter anderem mit der Forschung am virtuellen Menschen, sie konzeptionierte und entwickelte Applikationen und Tools für industrielle User*innen wie auch für Kreativschaffende. Seit 2009 ist sie Dozentin der Moholy-Nagy Kunstuniversität sowie Gründerin und Leiterin des MOME TechLabs. Als Universitätslehrende hält sie individuelle, interdisziplinäre, projektbasierte Kurse, häufig unter Einbindung mehrerer Expert*innen, unter anderem zum Thema Künstliche Intelligenz.


Judit Bényei

MENTORINNEN
Judit Bényei

Dr. Judit Bényei ist Universitätsdozentin und seit 2015 Leiterin der MOME Lehrendenausbildung für Design und visuelle Kunst. In ihrer Tätigkeit als Lehrende und Forscherin nehmen Erforschung und Entwicklung der bewussten Nutzung der digitalen Umgebung sowie der pädagogischen Möglichkeiten im Hinblick auf Design einen besonderen Stellenwert ein. Als Mitwirkende des MOME TechLabs nahm sie seit 2010 an mehreren Forschungen zur Erschließung der Möglichkeiten für einen interaktiven digitalen Wissenstransfer durch Museen teil.


Vortragende

Die Namensliste der Vortragenden wird in Kürze bekanntgegeben.


Programm

Eine detaillierte Programmübersicht zur Residenz folgt hier in Kürze.


Ausstellung

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Informationen

Details zur Ausstellung folgen nach Ende der Sommerresidenz.


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