Sarah Minter | Mexiko | 1992 | 56 Min. | Dokumentarfilm | Spanisch
ÜBER DEN FILM
Alma, eine junge Riot-Grrrl, ist gezwungen, nach Tijuana und anschließend in die Vereinigten Staaten zu ziehen. Diese beschwerliche Reise konfrontiert sie mit einer Gesellschaft, die mit der Kraft der Punk-Subkultur nicht umgehen kann. In diesem Dokumentarfilm distanziert sich Minter von der Wildheit, die in anderen Werken wie Nadie es inocente (1986) zu finden ist, um das Aufkommen eines feministischen Denkens zu zeigen.
PROGRAMM
Folgt in Kürze
FILMVORSCHAU
Sarah Minter
Sarah Minter (1953–2016)
Filmemacherin und Videokünstlerin. Pionierin des experimentellen Films und Videos und eine Schlüsselfigur der zeitgenössischen audiovisuellen Kunst in Mexiko. Ihre Produktionen gelten als Meilensteine des nationalen Dokumentarfilms und wurden an renommierten internationalen Orten und Festivals gezeigt, darunter im MoMA in New York. Zu den Auszeichnungen, die sie erhielt, zählen der Coral-, der Pitirre- und der Juan-Rulfo-Preis. All dies festigte ein Vermächtnis, das das mexikanische Kino und die Videokunst bis heute prägt.