Henrietta durchlebt eine psychotische Krise, in der sie sich von ihrem Körper zu lösen scheint. Während der Wahnsinn seinen Lauf nimmt, verschwimmen das Innere und Äußere ihres Hauses miteinander, kommen ihr Schatten bedrohlich nahe und die Realität verwandelt sich in einen endlosen Strudel. Mittels visuellen Metaphern untersucht der Film die Selbstverleugnung, die Unbeweglichkeit des Körpers sowie die Trennung von Geist und Körper.
Die mexikanische bildende Künstlerin ist auf experimentelle Techniken spezialisiert, die Ölmalerei mit bewegten Bildern verbinden. Seit 2014 leitet sie das Animationsstudio La Endina. Sie erhielt zahlreiche öffentliche Förderungen für audiovisuelle Projekte und führte bei den Kurzfilmen Desdoblándome (2025) und Siempre en riesgo Regie. Letzterer wurde mit einer Produktionsförderung des Programms Fomento al Cine Mexicano (2025) ausgezeichnet. Derzeit arbeitet sie an ihrem ersten animierten Dokumentarfilm in Spielfilmlänge: Esa sangre.