2017 Plakate der Teilnehmenden der III. Internationalen Umweltjugendkonferenz

Plakat Foto: © Goethe-Institut 1. „Von ökologischer Bedrohung zu ökonomischem Nutzen: umweltfreundliche Verfahren der Holzmehlverarbeitung“, Russland, Ishewsk, Berufsschule

Ist es möglich, Holzabfälle in ein nützliches und umweltbewusstes Produkt umzuwandeln? Die Schülerinnen und Schüler haben nach einer Lösung gesucht. Sie haben Briketts aus Holzmehl und Wasser hergestellt und dafür sogar eine Handpresse selbst hergestellt. Alle Achtung!


Plakat Foto: © Goethe-Institut 2. „Zum Schutz der Rechte der Pflanzen!“, Kasachstan, Kokschetau, Schule-Gymnasium Nr. 1

Die Schülerinnen und Schüler aus Kasachstan haben eine Bodenuntersuchung durchgeführt und festgestellt, dass das Sammeln und Abtransportieren des Herbstlaubs den Bäumen den natürlichen Dünger wegnimmt. Seit Herbst 2016 haben die Schüler es geschafft, das zu ändern. Sie verwenden und verarbeiten das Herbstlaub und haben einen Kompostkasten im Hof gebaut und damit den Schulgarten gerettet. Sie haben Eltern aufgeklärt und sogar ein Theaterstück inszeniert.

Plakat Foto: © Goethe-Institut 3. „Sewansee ohne Müll“, Armenien, Lchashen, Mittelschule von A. Ter-Grigoryan

Ein See von einzigartiger Schönheit und der größte See Armeniens: der Sewansee. Doch er wird von großen Müllmengen und Müllrückständen bedroht. Die Schüler haben eine Ausstellung in ihrer Schule darüber gemacht und setzen sich für einen sauberen Sewansee ein. Ihre Präsentation beendeten sie mit einem Lied darüber, dass wir vergessen, dass wir doch alle Naturfreunde sind. Der Umweltschutz liegt in unseren Händen. "Wir werden alles tun, um die Perle Armeniens, unseren Sewansee, zu erhalten!"

Plakat Foto: © Goethe-Institut 4. „Privatdetektei Öko“, Ukraine, Sumy, Schule Nr. 5

Deponien und Chemikalien verderben nicht nur das Aussehen der Umgebung von Sumy. Sie verschmutzen auch das Wasser und führen zum Aussterben der Mollusken, die für das Ökosystem sehr wichtig sind. Im Rahmen ihres Projekts sammelten die Schüler Abfälle im Wald und recycelten sie.

Plakat Foto: © Goethe-Institut 5. „Recyclingpapier mit eigenen Händen“, Georgien, Tiflis, European School

„Recyclingpapier mit eigenen Händen“ ist das Projekt der Achtklässler aus dem schönen Tiflis. Jeder fünfte Baum wird auf der Welt abgeholzt, da muss etwas dagegen getan werden, haben sich die Jugendlichen gedacht. Sie haben recherchiert, sich informiert und herausgefunden, was man tun kann, um unsere Wälder zu schützen. Ein einfaches Mittel wäre zum Beispiel die Wiederverwertung von Altpapier. Das haben die Schüler selbst ausprobiert und anderen gezeigt. In der Schule stehen nun Altpapierbehälter und die Schüler sammeln auch zu Hause Altpapier.

Plakat Foto: © Goethe-Institut 6. „Das Wasser in Odessa“, Ukraine, Odessa, Gymnasium Nr. 4

Odessa: eine Stadt am Schwarzen Meer und ein berühmter Kurort. Auch hier geht es den Schülern um Wasser und die starke Verschmutzung des Meeres, aber auch des Leitungswassers. Es gibt nicht genug sauberes Trinkwasser in der Stadt. Die Schülerinnen und Schüler versuchen das mit ihrem Projekt zu verändern. „Doch alleine können wir das nicht schaffen, wir brauchen die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit“, geben sie zu.

Plakat Foto: © Goethe-Institut 7. „Erhalten wir die Teiche im Aleksandrowskij-Park in Puschkin“, Russland, Puschkin, Schule Nr. 606

Die 16-jährigen Schülerinnen und Schüler aus Puschkin bei St. Petersburg säubern Teiche im berühmten Alexanderpark.



Plakat Foto: © Goethe-Institut 8. „Wasserverschmutzung und Gegenmaßnahmen“, Russland, Surgut, Gymnasium „Salachowas Laboratorium“

Russland, Surgut. Die Schüler der 9. Klasse haben sich mit dem Thema Wasser beschäftigt. Denn sie kommen aus einer Region mit vielen großen Flüssen. Doch es gibt auch immense Probleme: Das Wasser wird durch die Industrie, vor allem durch die Erdöl- und Erdgasgewinnung verschmutzt. Auf ihrem liebevoll gebastelten Plakat kann man selbst mit dem „Wasserquiz“ testen, was man über Wasser weiß.

Plakat Foto: © Goethe-Institut 9. „Gibt es in unserem Dorf Trinkwasser unter dem freien Himmel?“, Russland, Kotowka, Kotowsker Mittelschule

Schüler der 7., 10. und 11. Klassen kämpfen in ihrer Stadt um die Existenz des Flussotters, der durch die zunehmend schlechte Umweltsituation und Wasserqualität in den einst sehr sauberen Flüssen vom Aussterben bedroht ist. Außerdem haben sie eine zugemüllte Wasserquelle gesäubert und mit Naturstein ausgelegt, wie man auf dem Plakat sieht. Das haben sie „Fitnessprogramm für die Quelle“ betitelt!

Plakat Foto: © Goethe-Institut 10. „Jedes Stück Müll hat seinen Platz – Mülltrennung am Goethe-Gymnasium Chudschand“, Tadschikistan, Chudschand, Goethe-Gymnasium

Mülltrennung ist auch das Thema dieser Schüler. Sie haben es geschafft, Aufklärungsarbeit darüber in der Schule und der Stadt zu leisten und trennen effektiv Müll an der Schule und reduzieren sogar von Tag zu Tag die Müllmengen. Alle Achtung für das Projekt und das Super-Plakat! Das mit Liebe gemachte Plakat des Goethe-Gymnasiums der Stadt Chudschand in Tadschikistan ist farbenfroh und kreativ.

Plakat Foto: © Goethe-Institut 11. „Worüber schweigen die Nadelbäume“, Belarus, Orscha, Schule Nr. 20

Die Schüler aus Weißrussland aus der Stadt Orscha kämpfen gegen das Waldsterben in ihrer Region und pochen darauf, den Nadelwald besser kennenzulernen, um zu sehen, welche Probleme es da gibt. Erst dann kann man dem Wald auch wirklich helfen. Sie bekämpfen den Borkenkäfer, pflanzen neue Bäume und setzten sich gegen das Abholzen der Tannen an Weihnachten ein. In ihrer Schule stellen sie zum Beispiel keine echte Tanne mehr auf, sie basteln Tannenbäume. Ein paar kleine haben sie sogar mitgebracht.

Ein 3D-Plakat zum Thema: Worüber schweigen die Nadelbäume? Nur, was man kennt, kann man schützen! Wie wahr!

Plakat Foto: © Goethe-Institut 12. „Mehr Bäume für Quilmes!“, Quilmes, Argentinien

Die Kleinstadt braucht mehr Bäume, hat aber nicht genügend Geld dafür. Die Schülerinnen und Schüler dieses Projekts haben sich ausgedacht, wie man das trotzdem ermöglicht und warum das so wichtig ist.


Plakat Foto: © Goethe-Institut 13. „Wie können wir unsere Schule effizienter und umweltfreundlicher gegen Wärmeverlust schützen?“, Bremen, Deutschland

Die Schüler beschlossen herauszufinden, wie ihre Schule gegen zu viel Wärmeverlust durch unzureichende Dämmung geschützt werden kann. Zu diesem Zweck haben sie mit Experten gesprochen und planen für die Zukunft, Forschungen mit Thermografie durchzuführen und verschiedene Materialien auf Wärmeleitfähigkeit zu prüfen.

Plakat Foto: © Goethe-Institut 14. „Grüner durch Schüler“: Ein Projekt zur Reduzierung des Schulmülls, Antwerpen, Belgien

Um die Umweltbelastung durch Aluminiumfolie zu vermeiden, setzten sich die Schüler das Ziel, den Verbrauch der Folie an ihrer Schule auf ein Minimum zu reduzieren. Um dieses Ziel zu erreichen, schrieben sie Briefe an die Eltern über das Verbot der Verwendung von Alufolien in der Schule. Jetzt bringen die Schüler ihre Sandwiches nicht mehr in Folie mit, sondern in wiederverwendbaren Brotdosen und freuen sich darüber, dass dank dieser Aktion ihre Schule sauberer geworden ist.

Plakat Foto: © Goethe-Institut 15. „Papier: bald umweltfreundlicher?“ Toulouse, Frankreich

Engagierte Schülerin aus Toulouse in Südfrankreich erzählt mehr darüber, wie man Papier recyceln kann und warum das wichtig ist.





Plakat Foto: © Goethe-Institut 16. „Saubere Schule“, Rom, Italien

Das Mädchen präsentiert ihr Plakat über eine saubere Schule in Rom.
 







Plakat Foto: © Goethe-Institut 17. „Wir können die Umwelt retten!“ Cospicua, Malta

Maltesische Schüler gestalteten Schilder mit Aufrufen wie „Schaltet das Licht aus!“ und „Dreht das Wasser ab!“ und hingen sie in ihrer Schule auf, um umweltbewusstes Verhalten zu unterstützen.

Plakat Foto: © Goethe-Institut 18. „Mülltrennung in unserer Schule“, Madrid, Spanien

Die Schülergruppe aus Spanien hat festgestellt, dass es keine Mülltrennung in ihrer Schule gibt. Die haben sie dann nicht nur eingeführt, sondern in jeder Klasse selbstgebastelte Mülltonnen hingestellt. Doch nicht nur das: Sie haben sich ein schuleigenes Grüner-Punkt-Logo ausgedacht: „Giner des los Rios“ – benannt nach einem berühmten spanischen Wissenschaftler und Pädagogen.