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19:00 Uhr, MSK
Lachen über dem Abgrund: Frauen des Dada und der Neuen Sachlichkeit
Vortrag, Gespräch|Hannah Höch und Jeanne Mammen
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Online Online
- Sprache Russisch
- Preis Eintritt frei, Anmeldung erforderlich
- Teil der Reihe: „Ich bin Künstlerin“
Anlässlich des 150. Geburtstags von Paula Modersohn-Becker wird die Vortragsreihe „Ich bin Künstlerin“ mit einem Abend fortgesetzt, der zwei herausragenden Künstlerinnen gewidmet ist, deren Arbeiten die visuelle Kultur der Weimarer Republik entscheidend geprägt haben: Hannah Höch und Jeanne Mammen. Der Eintritt ist frei, eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.
Hannah Höch – Radikale Collagen und visuelle Ironie
Hannah Höch gilt als zentrale Figur des Dadaismus und als Wegbereiterin der Fotomontage. Ihre Collagen entlarven die militaristische Rhetorik und die Widersprüche der bürgerlichen Gesellschaft der Weimarer Republik.
In ihrem Vortrag beleuchtet die Kulturwissenschaftlerin Valeria Kosyakova, wie Höch mit scharfer visueller Ironie arbeitete, weshalb ihre künstlerische Radikalität lange unterschätzt wurde und welche Rolle sie im Kreis der Dadaisten einnahm.
Jeanne Mammen – Chronistin der „neuen Frau“
Der zweite Teil des Abends widmet sich Jeanne Mammen, deren Zeichnungen und Gemälde zu den prägnantesten visuellen Dokumenten der 1920er Jahre gehören. Durch ihr Werk wird sichtbar, wie das Bild der „neuen Frau“ entstand – unabhängig, urban, androgyn.
Am Beispiel von Mammen und ihren Zeitgenossinnen zeigt Valeria Kosyakova, wie Künstlerinnen Themen wie Freiheit, Sexualität und gesellschaftliche Rollen in einer Zeit politischer und sozialer Instabilität verhandelten und welche Strategien sie entwickelten, um eine eigenständige künstlerische Sprache zu formen.
***
Dr. Valeria Kosyakova ist Kulturwissenschaftlerin, Dozentin an der RGGU und Expertin auf dem Gebiet der visuellen Forschung. Sie ist Co-Autorin mehrerer Publikationen, darunter „Neueste Kunst. Auf der anderen Seite der Moderne“ und „Aktuelle Kunst: Moderne“.
Hannah Höch – Radikale Collagen und visuelle Ironie
Hannah Höch gilt als zentrale Figur des Dadaismus und als Wegbereiterin der Fotomontage. Ihre Collagen entlarven die militaristische Rhetorik und die Widersprüche der bürgerlichen Gesellschaft der Weimarer Republik.
In ihrem Vortrag beleuchtet die Kulturwissenschaftlerin Valeria Kosyakova, wie Höch mit scharfer visueller Ironie arbeitete, weshalb ihre künstlerische Radikalität lange unterschätzt wurde und welche Rolle sie im Kreis der Dadaisten einnahm.
Jeanne Mammen – Chronistin der „neuen Frau“
Der zweite Teil des Abends widmet sich Jeanne Mammen, deren Zeichnungen und Gemälde zu den prägnantesten visuellen Dokumenten der 1920er Jahre gehören. Durch ihr Werk wird sichtbar, wie das Bild der „neuen Frau“ entstand – unabhängig, urban, androgyn.
Am Beispiel von Mammen und ihren Zeitgenossinnen zeigt Valeria Kosyakova, wie Künstlerinnen Themen wie Freiheit, Sexualität und gesellschaftliche Rollen in einer Zeit politischer und sozialer Instabilität verhandelten und welche Strategien sie entwickelten, um eine eigenständige künstlerische Sprache zu formen.
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Dr. Valeria Kosyakova ist Kulturwissenschaftlerin, Dozentin an der RGGU und Expertin auf dem Gebiet der visuellen Forschung. Sie ist Co-Autorin mehrerer Publikationen, darunter „Neueste Kunst. Auf der anderen Seite der Moderne“ und „Aktuelle Kunst: Moderne“.