Online Webinar Autorengespräche: Kunst in Zeiten von Aufruhr

 Sasha Marianna Salzmann; Ireon Roach; Rebecca Ajnwojner; Guy Ben-Aharon Salzmann © Esra Rotthoff/Suhrkamp Verlag; Ireon Roach ©private; Rebecca Ajnwojner © Lutz Knospe; Ben_Aharon © Anna Olivella

Do, 18.06.2020

online

Präsentiert von CGES Online und Goethe-Institut Boston

Es diskutieren aus Deutschland die Autorin Sasha Marianna Salzmann und die Dramaturgin Rebecca Ajnwojner und aus USA die Schauspielerin, Aktivistin und Autorin Ireon Roach und der Bühnenregisseur und kultureller Unternehmer Guy Ben-Aharon.

Sasha Marianna Salzmann studierte Literatur/Theater/Medien an der Universität Hildesheim sowie Szenisches Schreiben an der Berliner Universität der Künste. Sie ist Theaterautorin, Essayistin und Dramaturgin und war Mitbegründerin des Kultur- und Gesellschaftsmagazins freitext. Seit der Spielzeit 2013/2014 ist sie Hausautorin am Maxim Gorki Theater Berlin und war dort bis 2015 Künstlerische Leiterin des Studio Я. Ihre Theaterstücke werden international aufgeführt und sind mehrfach ausgezeichnet. 

Ireon Roach (she/her/hers) ist eine schwarze, schwule Poetin aus Chicago, Schauspielerin und Aktivistin, die zurzeit an ihrem BFA in Theater an der Boston University arbeitet. Ihre schriftlichen Arbeiten sind im Hoochie Feminst Magazine und Shortline Review Reading Series erschienen. Leidenschaftlich verfolgt sie Befreiungsbewegungen indem sie westliche Geschichtsschreibung ersetzt mit der eigenen.

Rebecca Ajnwojner, M.A., geboren in Frankfurt am Main, absolvierte ein Psychologie- Studium in Heidelberg und ein Dramaturgie- und Regie-Studium in Frankfurt am Main und in Tel Aviv. Während ihres Studiums beschäftigte sie sich mit Fragen der Intersektionalität in Bezug auf eine kritische Theaterpraxis und Kritische Theorie. Außerdem arbeitete sie in der Suchthilfe und Forschung. Seit der Spielzeit 2017/2018 ist sie Dramaturgin am Maxim Gorki Theater Berlin. Sie war Mitorganisatorin des interdisziplinären Festivals 4. Berliner Herbstsalon, der sich aus feministisch-intersektionaler Perspektive mit dem Begriff "Heimat" auseinander setzte. Ajnwojners künstlerische und wissenschaftliche Arbeit verortet sich an der Schnittstelle von Kunst und Aktivismus, dem Engagement für Belange jüdischer und anderer marginalisierter Communities. Rebecca arbeitet zurzeit an ihrem Promotionsprojekt zu Repräsentationskritik und Strategischem Essentialismus im Theater.

Guy Ben-Aharon ist Bühnenregisseur und kultureller Unternehmer, der unsere Erfahrung von Kultur radikal ändern möchte. Er ist Gründer und Leiter von The Jar, ein Unternehmen, das kulturelle Begegnungen produziert, die eine diverse und dynamische Gemeinschaft ansprechen, entzünden und einigen sollen. Seine Arbeit wurde im Boston Globe, The Washington Post, The International Herald Tribune und anderen Zeitungen besprochen.

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