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Rent Rebels / Mietrebellen © schultecoers

So, 16.05.2021 -
Mi, 19.05.2021

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Shaping the Past Filmprogramm

Bitte melden Sie sich an, um Zugang zu dem Film zu erhalten. Der Link und das Passwort werden durch Eventbrite am Sonntag, 16. Mai, um 08:00 Uhr EDT verschickt. Der Film wird bis zum 19. Mai um 08:00 Uhr EDT zur Verfügung stehen.

Zur Reservierung
Regie: Matthias Coers, Gertrud Schulte Westenberg, Deutschland, 2014, 78 Min., Deutsch mit englischen Untertiteln

Berlin: In den letzten Jahren hat sich die Hauptstadt rasant verändert. Wohnungen, die lange als unattraktiv galten, werden von Anlegern als sichere Geldanlagen genutzt. Massenhafte Umwandlungen in Eigentumswohnungen und Mietsteigerungen in bisher unbekanntem Ausmaß werden alltäglich. Die sichtbaren Mieterproteste in der schillernden Metropole Berlin sind eine Reaktion auf die zunehmend mangelhafte Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum. 

Der Film ist ein Kaleidoskop der Mieterkämpfe in Berlin gegen die Verdrängung aus den nachbarschaftlichen Lebenszusammenhängen. Eine Besetzung des Berliner Rathauses, das Camp am Kottbusser Tor, der organisierte Widerstand gegen Zwangsräumungen und der Kampf von Rentnern um ihre altersgerechten Wohnungen und eine Freizeitstätte symbolisieren den neuen Aufbruch der urbanen Protestbewegung.

Matthias Coers – M.A. in Soziologie, Philosophie und Literatur- wissenschaft. Hat in verschiedenen Bereichen gearbeitet, u.a. als Photograph. Produziert seit 2008 Videos für gemeinnützige Organi- sationen und macht Filme. Geboren 1969 bei Osnabrück, lebt in Berlin. Ist selbst bedroht von massiven Mieterhö- hungen und aktiv in der Mieterbewegung.

Gertrud Schulte Westenberg – Studierte Pädagogik in Bielefeld und Wirtschaft in Berlin.
Arbeitet als Projektentwicklerin im Bereich Kultur und Bildung und als unabhängige Filmemacherin (Dokumentationen und Videoclips für Internetplattformen). Lebt in Berlin.

Gestaltung der Vergangenheit (Shaping the Past) knüpft an die Arbeit lokaler, nationaler und länderübergreifender Bewegungen zur Reflexion von Erinnerungskultur an und bündelt und diskutiert neue Perspektiven auf Formen des Erinnerns. Das Projekt ist eine Kooperation des Goethe-Instituts, des Monument Lab und der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). 

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