Ich lerne Deutsch, weil ich in Zukunft gerne in Deutschland studieren möchte.
Welches ist Dein deutsches Lieblingswort und warum?
Mein Lieblingswort auf Deutsch ist „genau“, weil man es in fast jeder Situation benutzen kann und es einfach schön klingt.
In meiner Muttersprache ist mein Lieblingswort „saies“. Es bedeutet auf Deutsch, dass alles irgendwie schon klappen wird, und ich mag es am liebsten, weil man, wenn sich jemand Sorgen macht, dass etwas schiefgehen könnte, oft genau dieses Wort sagt und damit zeigt, dass man die Person unterstützt und dass sich alles gut lösen wird.
Welche Fremdsprache/n lernst du außer Deutsch noch und warum?
Ich lerne auch natürlich Englisch, sowohl weil es in der Schule Pflicht ist als auch weil ich mich selbst dafür interessiere und es brauche.
Was möchtest Du von der IDO in Mannheim zurück in deine Heimat mitnehmen?
Von der IDO in Mannheim möchte ich vor allem neue sprachliche Erfahrungen und Kenntnisse sowie Einblicke in andere Kulturen mit nach Hause nehmen. Außerdem möchte ich lernen, Deutsch im Alltag besser anzuwenden und neue Freundschaften zu schließen.
„ZusammenWachsen“ ist das neue Motto der IDO 2026. Es ist ein Wortspiel und kann zwei Dinge bedeuten: zusammenfinden und zusammen neue Wege gehen. Welche Bedeutung verbindest Du damit?
ZusammenWachsen bedeutet für mich, dass es nicht ausreicht, etwas nur aus Lehrbüchern und nach festen Regeln zu lernen. Man braucht auch Unterstützung anderer und so kann man gemeinsam wachsen und sich weiterentwickeln.
Was können wir für unsere gemeinsame Zukunft tun?
Für unsere gemeinsame Zukunft können wir unsere Erfahrungen austauschen, voneinander lernen und uns sowohl sprachlich als auch persönlich weiterentwickeln.
Die Antworten wurden authentisch übernommen.
Ich heiße Aiva Rabāce, bin 17 Jahre alt, komme aus Lettland und lerne am Staatlichen Deutschen Gymnasium Riga. Meine Hobbys sind Joggen und BeachVolleyball.
Ich lerne Deutsch seit der ersten Klasse, weil es mir Spaß macht und ich über sehr gute Deutschkenntnisse verfügen möchte, denn sie ermöglichen den Zugang zu Literatur, Kultur, Musik, Filmen und Wissenschaft im Original. Die deutsche Sprache eröffnet auch bessere Bildungs- und Berufsmöglichkeiten, deswegen ist mein Ziel das DSDII-Diplom zu bekommen, um in Deutschland studieren zu können. Außerdem stärkt das Erlernen von Deutsch mein Selbstbewusstsein. Ich fühle mich sicher und motiviert, wenn ich mit anderen Menschen in deutscher Sprache kommunizieren kann.
Welches ist Dein deutsches Lieblingswort und warum?
Mein Lieblingswort auf Deutsch ist „Geborgenheit“, denn es drei Gefühle in einem Wort zusammenfasst, die jeder Mensch für das Wohlbefinden braucht: innere Sicherheit, Wärme und Schutz.
In meiner Muttersprache ist mein Lieblingswort „Saulgrieži“. Es bedeutet auf Deutsch „Sonnenwende“, und ich mag es am liebsten, weil es meistens benutzt wird, um ein Sommerfest in Lettland zu bezeichnen, das stark durch die alten Traditionen geprägt ist. „Saulgrieži“ allgemein ist ein Moment, in dem die Sonne ihren höchsten oder niedrigsten Stand am Himmel erreicht – also die Sommer- und Wintersonnenwende.
Welche Fremdsprache/n lernst du außer Deutsch noch und warum?
Ich lerne noch Englisch, denn es wird international viel gebraucht und man kann ohne Englisch heutzutage nicht auskommen. Dann habe ich noch Spanisch als die dritte Fremdsprache, weil ich Sprachen mag und noch eine weitere Fremdsprache erlernen möchte. Einmal pro Woche lerne ich Latein, das für das Medizinstudium nützlich sein wird.
Was möchtest Du von der IDO in Mannheim zurück in deine Heimat mitnehmen?
Ich werde unbedingt neue Erfahrungen und neue Kenntnisse nach Lettland mitnehmen. Was ich noch für wichtig halte, sind bestimmt tolle Erinnerungen und Erlebnisse, neue Freunde und schöne Begegnungen.
„ZusammenWachsen“ ist das neue Motto der IDO 2026. Es ist ein Wortspiel und kann zwei Dinge bedeuten: zusammenfinden und zusammen neue Wege gehen. Welche Bedeutung verbindest Du damit?
ZusammenWachsen bedeutet für mich zusammen neue Wege zu gehen, denn niemand von uns weiß, was wir in Mannheim genau machen werden. Wir werden alle zusammen das zum ersten Mal erleben und während der Olympiade auch einander kennenlernen.
Was können wir für unsere gemeinsame Zukunft tun?
Für unsere gemeinsame Zukunft können wir viele wichtige Dinge tun. Vor allem sollten wir lernen, respektvoll miteinander umzugehen und andere Menschen zu akzeptieren. Frieden, Toleranz und Zusammenarbeit sind wichtig für eine bessere Welt.
Außerdem können wir die Umwelt schützen, indem wir weniger Müll produzieren, Energie sparen und öffentliche Verkehrsmittel benutzen. Jeder kleine Schritt hilft dabei, die Natur für kommende Generationen zu bewahren.
Die Antworten wurden authentisch übernommen.
Begleitlehrkraft
Ich bin Gita Zommere, 51 Jahre alt, und DaF-Lehrerin aus Liepāja – einer windigen Stadt an der Ostsee in Lettland.
Ich unterrichte Deutsch, weil Sprache heute mehr als nur Grammatik und Vokabeln ist. Deutsch verbindet Menschen, Kulturen und Möglichkeiten. Viele junge Leute in Lettland möchten reisen, international arbeiten, studieren oder einfach die Welt besser verstehen – und genau dabei kann Deutsch Türen öffnen.
Und ehrlich gesagt: Deutschunterricht ist heute viel moderner, als viele denken. Wir sprechen über Musik, Social Media, Filme, Nachhaltigkeit oder kulturelle Unterschiede – nicht nur über Artikel und Grammatik. Genau diese Mischung aus Sprache, Kultur und echten Gesprächen motiviert mich jeden Tag zusammen mit meinen SuS im Deutschunterricht mitzumachen.
Welches ist Dein deutsches Lieblingswort und warum?
Mein deutsches Lieblingswort ist „Kopfkino“. Ich finde dieses Wort wunderbar kreativ, weil es beschreibt, wie lebendig unsere Gedanken und Vorstellungen sein können. Besonders im Sprachunterricht passiert oft genau das: Ein neues Wort, eine Geschichte oder ein Bild löst sofort Bilder im Kopf aus. Außerdem zeigt „Kopfkino“, wie spielerisch und bildhaft die deutsche Sprache manchmal sein kann – zwei einfache Wörter werden kombiniert und plötzlich entsteht eine ganze Welt voller Fantasie.
In meiner Muttersprache ist mein Lieblingswort „GAISMA“. Es bedeutet auf Deutsch – „Licht“. In Lettland hat Licht eine besondere Bedeutung, vor allem nach den langen dunklen Wintermonaten. Für mich steht dieses Wort für Hoffnung, Wärme und neue Ideen. Vielleicht passt es deshalb auch so gut zum Lernen.
Welche Fremdsprache/n lernst du außer Deutsch noch und warum?
Neben Deutsch verbessere ich immer wieder mein Englisch und lerne ein wenig Italienisch. Englisch brauche ich oft im internationalen Austausch, aber Italienisch lerne ich einfach aus Freude an der Sprache. Sie klingt wie Musik und erinnert mich daran, dass Lernen nicht nur nützlich, sondern auch schön sein darf.
Was möchtest Du von der IDO in Mannheim zurück in deine Heimat mitnehmen?
Von der IDO in Mannheim möchte ich vor allem Inspiration mitnehmen: neue und kreative Unterrichts- und Projektideen und echte Begegnungen mit Kolleginnen und Kollegen aus aller Welt. Besonders wichtig sind mir Gespräche darüber, wie wir junge Menschen heute für Sprachen und kulturellen Austausch begeistern können. Und natürlich hoffe ich, ein Stück der offenen und internationalen Atmosphäre mit nach Lettland zu bringen.
„ZusammenWachsen“ ist das neue Motto der IDO 2026. Es ist ein Wortspiel und kann zwei Dinge bedeuten: zusammenfinden und zusammen neue Wege gehen. Welche Bedeutung verbindest Du damit?
Für mich bedeutet ZusammenWachsen, dass Lernen nie allein passiert. Wir wachsen gemeinsam – durch Gespräche, unterschiedliche Perspektiven und gegenseitige Unterstützung. Gerade als DaF-Lehrerin in Lettland spüre ich, wie wichtig internationale Zusammenarbeit geworden ist. Wenn Menschen aus verschiedenen Ländern zusammenkommen, entstehen nicht nur neue Ideen, sondern auch Vertrauen und Freundschaften. Genau darin liegt für mich die Zukunft des Sprachenlernens.
Was können wir für unsere gemeinsame Zukunft tun?
Für unsere gemeinsame Zukunft können wir vor allem offen bleiben: für neue Ideen, andere Kulturen und echte Begegnungen. Sprache spielt dabei eine wichtige Rolle, weil sie Menschen verbindet und Verständnis schafft. Ich glaube, dass wir gemeinsam wachsen, wenn wir neugierig bleiben, miteinander sprechen und voneinander lernen – nicht nur im Klassenzimmer, sondern auch im Alltag.