Im Gespräch mit... Jaroslav Rudiš: Die Deutschen erwarten Humor von uns

Jaroslav Rudiš in Wroclaw, Polen 205
Jaroslav Rudiš in Wroclaw, Polen 2015 | © Rafał Komorowski, CC BY-SA 4.0

Jaroslav Rudiš über eine laute Insel im ruhigen Ozean Brandenburgs, Hochkultur und darüber, dass Kafka sich singen lässt.

Wo sind Sie zu Hause? In Berlin? In Lomnice nad Popelkou?

Also diese Frage stelle ich mir selbst manchmal. Jetzt bin ich auf einen Sprung in Lomnice vorbeigekommen, wo man fühlt, irgendwie seine Wurzeln zu haben, die man nicht völlig durchtrennen kann. Von Berlin aus freue ich mich immer auf das
Riesengebirgsvorland, auf die Sauna in Jičín, auf das Bier mit Freunden, auf Geschichten, … Und von Lomnice aus freue ich mich wiederum auf Berlin, auf andere Geschichten, auf Bier und auch auf die Sauna… Es ist auch die Frage, was Heimat eigentlich ist: Ob es der Ort ist, an dem ein Mensch aufgewachsen ist, wo er wohnt oder ob es auch die Sprache und die Kultur ist, weil ich darauf bezogen heute auf beiden Seiten zu Hause bin. Ich bemühe mich eher darum, alles als Ganzes wahrzunehmen. Aber vor allem bin ich ständig unterwegs, wenn möglich mit dem Zug…
 
Der lässt Sie noch immer nicht los?

In Lomnice habe ich im Arbeitszimmer eine Karte der österreichisch-ungarischen Eisenbahn aus dem Jahr 1901, ich fahre gern mit den Fingern auf ihr entlang. Der Mensch wird sich bewusst, wie viele solcher großen pulsierenden Herzen an ihr liegen. Zentren, um die sich die Eisenbahnstrecken verdichten - Prag, Brünn, Wien, Ostrava, Budapest. Und aus ihnen heraus schlängeln sich diese Adern, die irgendwo bis nach Galizien, ins heutige Rumänien, nach Kroatien, Triest, … verlaufen. Das fasziniert mich. Die Eisenbahn ist etwas, was uns hier in Mitteleuropa verbindet.
 
Wollten Sie Eisenbahner werden?

Ja, wie mein Großvater Alois, der Weichensteller war, oder mein Onkel, der Fahrdienstleiter war, aber letztendlich habe ich diese starke Brille bekommen und bin weder Lokführer noch Fahrdienstleiter geworden. Eigentlich bin ich froh darüber, aber dieses Hobby ist mir geblieben - genau wie Alois Nebel habe ich eine ziemlich umfangreiche Sammlung an Fahrplänen. Es interessiert mich, wie die Geschichte unseres Teils von Europa darin abgebildet wird. Letztendlich geht es auch im Comic Alois Nebel genau darum – um die Geschichte und die Eisenbahn, die uns in ihren Bann gezogen hat.

Streiten und Ohrfeigen und Umarmen

In Berlin haben Sie sich vor 16 Jahren niedergelassen. Überrascht Sie die Stadt jetzt noch irgendwie?

Selbstverständlich... Genauso wie ganz Deutschland verschieden und vielfältig ist, ist auch Berlin verschieden und vielfältig. Wenn Sie auf Berlin zufahren, sind Sie von allen Seiten mit so einer seltsam leeren, ruhigen Landschaft umgeben. Und dann ist da auf einmal diese riesige Stadt. Berlin ist wie eine laute Insel im ruhigen und weitläufigen Ozean Brandenburgs. Sie treten in diese rege Stadt heraus, die man nicht richtig zu fassen bekommt, mit den verschiedenfarbigen Menschen, die dort leben, in der man ständig etwas entdecken kann. Das fasziniert mich an Berlin, seine Wandelbarkeit und Flüchtigkeit; eine Stadt, die immer Neuankömmlinge anzieht und aufnimmt, so ein kleines Amerika. Nicht nur jetzt, auch als einst die Hugenotten aus Frankreich vor religiöser Verfolgung flohen oder aus den böhmischen Ländern die Protestanten nach der Schlacht am Weißen Berg.
 
Wie sorgt man als tschechischer Schriftsteller in Deutschland für seinen Lebensunterhalt?

Irgendwie geht das schon, manchmal schlechter, ein andermal besser. Ich bin dadurch, dass ich Deutsch beherrsche, so ein bisschen auch ein deutscher Autor geworden. Alle Bücher, die ich auf Tschechisch herausgegeben habe, sind auch in deutscher Übersetzung erschienen und auch in anderen Formen gestaltet worden, zum Beispiel als Theaterstücke oder Hörspiele. Aber nur vom Bücher schreiben könnte ich nicht leben. Ich schreibe für Zeitungen, arbeite an Drehbüchern für Film und Fernsehen mit - ab Herbst wird in Prag eine Krimiserie für die ARD gedreht, mit einem sehr eigentümlichen deutsch-tschechischen Ermittler, der das Theater mehr als seine Arbeit liebt und die Ermittlungen auch als Theaterstücke inszeniert. Innerhalb Deutschlands halte ich auch viele literarische Lesungen. Ich habe Glück, dass ich die Sprache kann, andernfalls wäre nichts davon möglich. Dem Deutschen bin ich komischerweise schon am Gymnasium verfallen und damals ist mir selbstverständlich nicht eingefallen, dass ich einmal sogar darin arbeiten würde.
 
Diese Zweisprachigkeit sollte für uns Tschechen eigentlich ganz natürlich sein.
Sicher, und das war sie auch lange. Dass wir das verloren haben, ist eine der größten kulturellen Verluste des vergangenen Jahrhunderts. Mich hat die deutsch-tschechische Vergangenheit immer fasziniert, dieses Straucheln, das Streiten und das Ohrfeigen und das Umarmen. Und mich interessiert auch unsere Gegenwart, wie wir mit all dem fertig werden. Das Sudetenland und Deutschland habe ich schon in meiner Jugendzeit erforscht, damals aber nur Ostdeutschland, beziehungsweise Sachsen. Wenn Sie Deutsch können, ist das ein Vorteil: Sie verstehen mehr von dem, was sich im Sudentenland abgespielt hat, sie können Kafka im Original lesen, Sie verstehen, dass sich Geschichte über die Grenzen hinweg abspielt. Sie verstehen, was sich in Österreich oder Deutschland abspielt, sie nehmen unser Land als Teil eines größeren Ganzen wahr. Und ich finde es auch faszinierend, dass Sie, wenn Sie Deutsch können, auch irgendwie besser Tschechisch können.
 
Wie meinen Sie das?

Das Deutsche ist im Tschechischen klar präsent und hat seine Spuren hinterlassen. Ich denke nicht nur an die ganzen Germanismen, aber auch daran, wie die Sprache aufgebaut ist, wie wir mit Nachsilben und Präpositionen arbeiten, oder all diese Redewendungen und Vergleiche; das wurde alles vom Deutschen abgeleitet. Jeder Tscheche kann, auch wenn er behauptet, kein Deutsch zu können, etwas Deutsch und kennt mindestens 100 deutsche Wörter. Das ist ein großer Vorteil. Alles wissen, was „Bier, klein, groß, guten Tag, auf Wiedersehen, danke, bitte, kaufen, Hände hoch“ bedeutet... Das Letzte ist natürlich so ein blöder tschechischer Witz. Aber Sie lernen ihn während der Pause in der ersten Klasse der Grundschule in Lomnice.
 
Wie viele Autorenlesungen halten Sie im Durchschnitt?

Das kommt auf den einzelnen Titel an. Nationalstraße, mein bisher letztes Buch, hat in Deutschland insgesamt großen Anklang gefunden, mehr als bei uns, und wenn darüber viel geschrieben wird oder Sie Interviews geben, bekommen Sie selbstverständlich Angebote da- und dorthin zu fahren. Mit Nationalstraße waren es um die 40, vielleicht mehr. In Deutschland handelt es sich dabei auch um eine ausgearbeitete Form der Literatur- und Autorenförderung. Für eine Lesung bekommen Sie ein gutes Honorar und einige Bücher verkaufen Sie dort auch. In einer Reihe von Ländern laufen Autorenlesungen nicht, und wenn doch bekommen Sie dafür wenig oder überhaupt nichts, wie in Frankreich.
 
Was erleben Sie bei den Lesungen, was entdecken Sie?

Das „live“ Lesen interessiert mich. Und dann auch noch die Verknüpfung von Literatur, Vortrag und Livemusik, was wir gerade jetzt mit der Kafka Band und Texten von Franz Kafka im Bremer Theater versuchen. Kann man Kafka singen? Selbstverständlich. Sie müssen nur darauf kommen, wie. Literatur nehme ich sehr musikalisch wahr, Buchstaben sind Töne, Worte sind Akkorde, Sätze haben immer eine Melodie und ein Buch einen Rhythmus. Im Theater in Bremen singen die Schauspieler bei der Adaption von Nationalstraße einen Teil des Textes – und genau so wollte ich das eigentlich immer hören, wie so eine dunkle Wohnsiedlungsoper. Und was ich bei den Lesungen erlebe? Selbstverständlich eine Menge Geschichten und Begegnungen - oft kommen Leute, die irgendeine Beziehung zu Tschechien haben, beispielsweise eben historisch bedingt, dass die Oma oder die Eltern aus dem Sudentenland waren. Das ermöglicht es mir, Deutschland, Österreich und die Schweiz gut kennenzulernen.
 
Und was haben Sie festgestellt?

Besonders bei Deutschland wird man sich darüber klar, wie wir Tschechen dieses Land manchmal als so eine einheitliche Masse wahrnehmen, wo man eine Sprache spricht, aber das stimmt so nicht. Auch das Deutsche ist oftmals sehr verschieden. Deutschland ist sehr vielfältig und historisch bedingt besonders mit Tschechien verbunden. Sie steigen in der schönen Mittelalterstadt Tangermünde an der Elbe aus dem Zug aus und auf einmal stellen Sie fest, dass Sie sich mitten in Deutschland in der Altmark befinden, die historisch mit Böhmen verbunden ist. Sie sind 100 km von Berlin entfernt und stoßen auf eine Statue von Karl IV. Da wird Ihnen bewusst, wie furchtbar „klein“ Europa im Mittelalter eigentlich war – und dass dieser gegenwärtige Isolationismus in der tschechischen Politik eine lächerliche Sache ist. Böhmen und Mähren waren niemals abgekapselte Länder, sie profitierten im Gegenteil von ihrer Offenheit. Die Verschlossenheit, die Angst, das kam erst nach 1948 und noch immer lebt etwas davon in uns fort.
 
Erfahren Sie bei den Lesungen etwas über den deutschen Kultur- und Literaturgeschmack?

Mir wird eher bewusst, wie gleich wir sind, wir Tschechen, Bayern, Sachsen, Preußen, Österreicher; wie wir uns manchmal bemühen, uns abzuheben und wie komisch das ist. Das mit dem Geschmack ist schwer. Oft genug sagt man bei uns, dass die Deutschen keinen Geschmack haben. Das ist aber totaler Quatsch – da meldet sich dieses uralte Dorf, welches das Nachbardorf nicht versteht und sich darüber erheben will. Und deshalb sagt, wir haben Geschmack, wir sind schlauer, wie wissen, was gut ist. Und ihr seid Trottel und Rüpel und die Kerle geben sich dann vergnügt eins aufs Maul.
 
Und gelingt es Ihnen, den deutschen Geschmack zu treffen?

Ich bemühe mich so zu schreiben, wie ich es kann oder nicht kann, einfach in dem Stil, in dem ich schreibe – viel denke ich nicht darüber nach. Aber sicher gibt es da Erwartungen, vielleicht damit verbunden, dass die Besucher bei den Lesungen wissen, dass ich aus Tschechien bin. Wir Tschechen haben nämlich großes Glück. Ich weiß nicht, womit wir das verdient haben, ich denke überhaupt nicht, dass es nur Zufall ist, aber die Deutschen mögen uns sehr. Ich kenne keinen bösen Witz über Tschechen. Sie verbinden mit uns angenehme Dinge, wie Humor, Gastfreundlichkeit oder Bier. Sie kennen Prag. Das klingt vielleicht furchtbar klischeehaft, aber so ist das. Und ich denke, dass das die Deutschen auch bei den Lesungen erwarten, etwas Witziges, Humorvolles, Tragikomisches, Ironisches, … Wenn das Buch eines tschechischen Autors keinen Humor hätte, würden die Deutschen - meiner Meinung nach - denken, dass da etwas schlecht ist.
 
Also haben deutsche Autoren keinen Humor?


Na das ist eine andere Sache. Warum denken so viele Tschechen, dass Deutsche keinen Humor haben? Selbstverständlich haben sie Humor, alle auf der Welt haben Humor. Aber das ist in jedem Teil Deutschlands anders. Und es gibt eine Menge witziger deutscher Autoren - mein Liebling ist zum Beispiel Thomas Brussig, der vielleicht den besten Roman über den Fall der Berliner Mauer, Helden wie wir, geschrieben hat, über einen kauzigen, von sich selbst beherrschten und sexbesessenen Stasi-Mitarbeiter, der die Mauer mit seinem erigierten Penis niederreißt. Eine ausgezeichnete Groteske.

Eine andere Färbung des Deutschen

Warum wird gerade in Deutschland Urhebern so geholfen?

Deutschland ist ein reiches Land und unterstützt Kultur, nicht nur deutsche, auch Weltkultur. Im Ganzen gesehen hängt das überhaupt mit der Rolle der Literatur, des Theaters und der Hochkultur und Kunst zusammen. Für Institutionen und eine Menge Leute sind diese Sachen gewiss eine Art Prestigeobjekte. Manchmal frage ich mich, wie lange das anhält; Sie kommen zu einer Lesung in ein kleines Städtchen, dort sind vielleicht nur dreißig Leute, und dabei wird Ihnen die Anreise und das Hotel bezahlt und obendrein bekommen Sie noch ein anständiges Honorar. Also bisher funktioniert das zumindest.
 
Wann werden Sie denn ein Buch direkt auf Deutsch schreiben?


Das wird wohl passieren. Ich habe schon viele Texte, Zeitungsartikel, kürzere und längere Erzählungen auf Deutsch geschrieben, arbeite an den genannten Drehbüchern für Theaterstücke, Hörspiele und Film mit, wobei die Arbeitssprache selbstverständlich immer Deutsch ist. Und was weitere Bücher betrifft, habe ich schon etwas im Kopf. Gern würde ich im Winter anfangen zu schreiben - das würde passen, die Hauptperson ist so ein im Winter gestrandeter Tscheche in Deutschland. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Geschichte selbst zeigt, in welcher Sprache sie geschrieben werden möchte. Und ich muss gestehen, dass es mir bei diesem Buch gar nicht in den Sinn gekommen ist, darüber auf Tschechisch nachzudenken.
 
Schreibt es sich für Sie auf Deutsch anders? Sind Sie disziplinierter, mit „deutscher Gründlichkeit“?

Man ist vielleicht sprachlich etwas beschränkt.  Aber vielleicht kommt man paradoxerweise dadurch schneller zu dem, was man sagen will, und ein gewissen Ballast fällt von einem. Das Deutsch desjenigen, der aus einer anderen Kultur kommt, hat eine etwas andere Färbung, es wird geradebrecht, es hat einen anderen „Akzent“. In Deutschland lebt eine Reihe erfolgreicher Autoren, beispielsweise aus Russland, die Deutsch schreiben – Wladimir Kaminer als Exempel, von dem eine Reihe Bücher auch auf Tschechisch herausgegeben worden sind, oder die tolle junge Autorin Olga Grjasnova. Wenn ich ihr Buch lese, fühle ich da noch immer etwas Russisches, was ein deutscher Autor nicht geschrieben hätte. Es leben oder lebten und es schreiben beziehungsweise schrieben noch weitere Tschechen auf Deutsch, zum Beispiel Libuše Moníková, Jan Faktor oder grandiose Poetry-Slammer Jaromír Konečný, der schon in den achtziger Jahren emigrierte und sich in München niedergelassen hat.
 
Existiert heute noch etwas wie Nationalliteratur?

Ich denke, dass Sie als Autor immer etwas aus dem Dorf, der Stadt und dem Bezirk mitbringen, in dem Sie aufgewachsen sind, aus der Kneipe, wo Sie das erste Bier getrunken haben, und von der Bank, auf der Sie zum ersten Mal geküsst wurden, daher werde ich in Deutschland immer zuerst als hauptsächlich tschechischer Autor wahrgenommen werden. Und auch in meinen deutschen Erzählungen sickern tschechische Geschichten und Figuren durch. Aber die Zweisprachigkeit und dass ich in beiden Sprachen und Ländern arbeite, hat mir geholfen, aus unserem Tal herauszukommen und mir einen Überblick über beide Länder zu verschaffen.

Wer von den deutschschreibenden Autoren ist noch ein Vorbild für Sie, eine Inspiration?

Martin Becker zum Beispiel, mit dem ich zusammenarbeite und der mein Freund ist; wir haben gemeinsam Hörspiele verfasst und für das Theater Divadlo Archa schrieben wir vor Jahren ein Stück von einer Tankstelle auf der Autobahn D1, so eine deutsch-tschechische tragische Operette. Jetzt gerade lese ich seinen Roman Marschmusik, der im Ruhrgebiet spielt. Es ist ein Buch über seinen Vater, der Bergmann war, und gerade das Ruhrgebiet machte vor Jahren etwas durch, was jetzt Ostrava und seine Umgebung durchläuft - das ist natürlich recht eindrucksvoll. Dann noch der deutsch-türkische Autor Feridun Zaimoglu: Er hat einen unglaublichen Stil und Spannung und kennt Prag übrigens gut und auch von ihm erschien etwas ins Tschechische übersetzt. Saša Stanišić ist auch einer meiner Lieblingsautoren, der hat wiederum Vorfahren vom Balkan. Sein erster Roman spielt gerade eben dort – und der zweite, Vor dem Fest, der auch auf Tschechisch erschienen ist, handelt von einem kleinen Dorf nördlich von Berlin, welches in die Vergangenheit versinkt, magisch und tragikomisch. Dieser Roman hat einen großartigen Humor und ist jetzt in Deutschland ungeheuer erfolgreich.
 
Wieviel wird in Deutschland gelesen?

Darin sind wir Tschechen und die Deutschen uns sehr ähnlich. Es wird gelesen, es wird zu Lesungen gegangen, Bücher werden als Weihnachtsgeschenke verschenkt und hier und dort erscheinen Bücher, die absolut alle lesen. Also denke ich, dass die Literatur überhaupt noch nicht verloren ist, wie manchmal gesagt wird. Aber einen großen Unterschied gibt es dennoch – eines der meistverkauften tschechischen Bücher ist noch immer das Buch der Eisenbahn-Fahrpläne. Das erscheint in Deutschland nicht mehr, nur noch im Internet.