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18:00 Uhr
Mein Vaterland! Warum ich ein Neonazi war.
Lesung und Diskussion|Buchvorstellung und Diskussion
-
Goethe-Institut Tschechien, Prag
- Sprache Deutsch mit Simultanübersetzung ins Tschechische
- Preis Eintritt frei
Ein deutsch-tschechischer Austausch zu Rechtsradikalismus heute.
Die Wahlerfolge populistischer und rechtsradikaler Parteien in Deutschland und Tschechien werfen die Frage auf, wie demokratische Gesellschaften der augenscheinlichen Radikalisierung begegnen können. Welche Maßnahmen können helfen, zu verhindern, dass Menschen sich rechtsradikalen Parteien anschließen? Kann oder muss es sogar einen Dialog geben mit Menschen, die Anhänger rechtsradikaler Strömungen sind?
Hierüber diskutieren die tschechische Journalistin Fatima Rahimi und der Autor Christian Weißgerber, der vor Jahren den Ausstieg aus der rechtsradikalen Szene wagte.
Christian Weißgerber wurde 1989 in Eisenach geboren. Er wächst bei seinem alleinerziehenden gewalttätigen Vater auf. Als Teenager sucht er gezielt den Anschluss an die rechtsradikale Szene. Am Gymnasium beschäftigt er sich mit Geschichtsrevisionismus. Langsam wurde er zu einem Wortführer der Autonomen Nationalisten. Nach einem längeren Prozess des Nachdenkens stieg Weißgerber 2010 aus der Szene aus. Heute arbeitet er als Autor und macht politische Bildungsarbeit. Vor kurzem erschien seine Autobiografie über die Jahre in der rechtsradikalen Szene: Mein Vaterland! Warum ich ein Neonazi war.
Fatima Rahimi kam als Kind mit ihrer Familie aus Afghanistan nach Tschechien. Nach Jahren in einer Flüchtlingsunterkunft zog die Familie nach Šumperk. Fatima studierte zunächst in Hradec Králové und nun in Prag. Seit 2015 arbeitet sie als Journalistin für verschiedene Medien (u. a. Deník Referendum). Sie schreibt über Afghanistan, Migration und Fußball. Unlängst erschien eine beachtete Reportagenreihe über rechtsradikale Radikalisierung in der Tschechischen Republik.
In Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert Stiftung.
Die Wahlerfolge populistischer und rechtsradikaler Parteien in Deutschland und Tschechien werfen die Frage auf, wie demokratische Gesellschaften der augenscheinlichen Radikalisierung begegnen können. Welche Maßnahmen können helfen, zu verhindern, dass Menschen sich rechtsradikalen Parteien anschließen? Kann oder muss es sogar einen Dialog geben mit Menschen, die Anhänger rechtsradikaler Strömungen sind?
Hierüber diskutieren die tschechische Journalistin Fatima Rahimi und der Autor Christian Weißgerber, der vor Jahren den Ausstieg aus der rechtsradikalen Szene wagte.
Christian Weißgerber wurde 1989 in Eisenach geboren. Er wächst bei seinem alleinerziehenden gewalttätigen Vater auf. Als Teenager sucht er gezielt den Anschluss an die rechtsradikale Szene. Am Gymnasium beschäftigt er sich mit Geschichtsrevisionismus. Langsam wurde er zu einem Wortführer der Autonomen Nationalisten. Nach einem längeren Prozess des Nachdenkens stieg Weißgerber 2010 aus der Szene aus. Heute arbeitet er als Autor und macht politische Bildungsarbeit. Vor kurzem erschien seine Autobiografie über die Jahre in der rechtsradikalen Szene: Mein Vaterland! Warum ich ein Neonazi war.
Fatima Rahimi kam als Kind mit ihrer Familie aus Afghanistan nach Tschechien. Nach Jahren in einer Flüchtlingsunterkunft zog die Familie nach Šumperk. Fatima studierte zunächst in Hradec Králové und nun in Prag. Seit 2015 arbeitet sie als Journalistin für verschiedene Medien (u. a. Deník Referendum). Sie schreibt über Afghanistan, Migration und Fußball. Unlängst erschien eine beachtete Reportagenreihe über rechtsradikale Radikalisierung in der Tschechischen Republik.
In Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert Stiftung.
Ort
Goethe-Institut Tschechien
Masarykovo nábřeží 32
110 00 Prag
Tschechien
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110 00 Prag
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