Sayli Kulkarni
FLUX
Über das Projekt
In Städten, in denen Individualität oft den Kollektivgeist überlagert, ist das Verständnis von Gemeinschaft vielschichtig und fragmentiert. Wie nehmen wir – die Bewohner urbaner Räume – Gemeinschaft wahr, und wie erleben wir sie? Was verbindet uns in einer Umgebung, die häufig von Isolation geprägt ist?
Inspiriert vom kollektiven Geist des traditionellen Tarpa-Tanzes der Warli-Gemeinschaft versucht Flux, dieses Gefühl von Zusammengehörigkeit in einen urbanen Kontext zu übertragen. Die Teilnehmenden sind eingeladen, ihre eigene Vorstellung von Gemeinschaft tänzerisch zu entwickeln und mitzugestalten. Durch Integration, Auflösung und erneute Verbindung fordert die Choreografie dazu auf, über gemeinsame Identität, die Regeln des Zusammenlebens und das sich wandelnde Verständnis von Miteinander nachzudenken.
Im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne fragt Flux: Was hält uns in einer zunehmend fragmentierten Welt noch zusammen?