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Eröffnung der „Deutschen Woche”
Deutsche Sprache und Kultur – gefeiert als großes Fest in Rom

Garten des Goethe-Instituts Rom, in dem sich anlässlich des Eröffnungsfestes der Deutschen Woche die Informationsstände aller deutschen Institutionen in Rom befanden, der Gastronomiebereich und ein Kinderbereich mit einer Spielzeugautobahn und vielen lustigen Aktivitäten.
Garten des Goethe-Instituts Rom, in dem sich anlässlich des Eröffnungsfestes der Deutschen Woche die Informationsstände aller deutschen Institutionen in Rom befanden, der Gastronomiebereich und ein Kinderbereich mit einer Spielzeugautobahn und vielen lustigen Aktivitäten. | Goethe-Institut Italien | Foto: Francesco Cicconi

Mit einem großen Fest wurde am Samstag, den 8. Oktober 2022, im Goethe-Institut Rom die zweite Ausgabe der Deutschen Woche in Italien eröffnet. An der Veranstaltung, die in Zusammenarbeit mit der deutschen Botschaft und den wichtigsten deutschen Kultureinrichtungen in Rom und Italien organisiert wurde, nahmen von 14:30 bis 23:00 Uhr rund zweitausend Personen teil, die in den Räumen unseres Instituts die zahlreichen musikalischen, künstlerischen und sprachlichen Veranstaltungen genossen.

Zu den bespielten Flächen, die das Fest bot, gehörten zwei Bühnen, eine große Bühne im Freien und eine kleinere Bühne im Inneren des Hauptgebäudes, das Auditorium, die Europäische Bibliothek und der Garten, in dem sich Informationsstände aller deutschen Institutionen in Rom befanden, der Gastronomiebereich und ein Kinderbereich mit einer Spielzeugautobahn und vielen lustigen Aktivitäten.

Die Musik wurde zum unbestrittenen Protagonist

Moderiert wurde der Tag von den Schauspieler*innen Rosario Tedesco und Valentina Gristina, die die zahlreichen Gäste und die Auftritte der anwesenden Bands auf der Bühne begleiteten. Und die Musik war der unbestrittene Protagonist des Festes, wobei die Eröffnung durch den Klängen des Heeresmusikkorps Hannover vorbehalten war, gefolgt von der Eleganz des Veronica Marini Trios der Musikhochschule Santa Cecilia und der Liedermacherin Anna Depenbusch, die das Publikum in unserem Auditorium verzauberten, von einem Konzert des Meisterkurses für Liedgesang der Europäischen Akademie Palazzo Ricci von Montepulciano, von der Crucchi Gang unter der Leitung des Deutsch-Italieners Francesco Wilking und von dem DJ-Set mit elektronischer Musik der Klangkünstlerin Eva Geist, die das Publikum bis spät in den Abend zum Tanzen brachte.
  • Die Eröffnung war den Klängen des Heeresmusikkorps Hannover vorbehalten. Goethe-Institut Italien | Foto: Francesco Cicconi
    Die Eröffnung war den Klängen des Heeresmusikkorps Hannover vorbehalten.
  • Das Veronica Marini Trio der Musikhochschule Santa Cecilia auf der großen Bühne im Garten des Goethe-Instituts Rom. Goethe-Institut Italien | Foto: Francesco Cicconi
    Das Veronica Marini Trio der Musikhochschule Santa Cecilia auf der großen Bühne im Garten des Goethe-Instituts Rom.
  • Die Liedermacherin Anna Depenbusch im Auditorium des Goethe-Instituts Rom Goethe-Institut Italien | Foto: Francesco Cicconi
    Die Liedermacherin Anna Depenbusch im Auditorium des Goethe-Instituts Rom
  • Die Crucchi Gang unter der Leitung des Deutsch-Italieners Francesco Wilking Goethe-Institut Italien | Foto: Francesco Cicconi
    Die Crucchi Gang unter der Leitung des Deutsch-Italieners Francesco Wilking
  • Das DJ-Set mit elektronischer Musik der Klangkünstlerin Eva Geist Goethe-Institut Italien | Foto: Francesco Cicconi
    Das DJ-Set mit elektronischer Musik der Klangkünstlerin Eva Geist
  • Großer Publikumszuspruch für die 60 1:1-Konzerte, bei denen sich ein*e Musiker*in und ein*e Zuhörer*in für 10 Minuten exklusive Musik trafen. Goethe-Institut Italien | Foto: Francesco Cicconi
    Großer Publikumszuspruch für die 60 1:1-Konzerte, bei denen sich ein*e Musiker*in und ein*e Zuhörer*in für 10 Minuten exklusive Musik trafen.
Großer Publikumszuspruch auch für die 60 1:1-Konzerte, bei denen sich ein*e Musiker*in und ein*e Zuhörer*in für 10 Minuten exklusive Musik trafen. Diese Konzerte fanden an anderen Räumlichkeiten als den üblichen Aufführungsorten statt, z. B. in den Büros oder dem Lager des Instituts.

Zahlreiche Begegnungen mit Gästen

Neben den musikalischen Darbietungen gab es zahlreiche Begegnungen mit deutschen Gästen, wie z. B. mit dem Regisseur Barrie Kosky, der in der Hauptstadt seine Iszenierung der Dreigroschenoper vorstellte, die im Rahmen des Festivals Romaeuropa im Teatro Argentina aufgeführt wurde. Aber der erste herausragende Gast, der die Hauptbühne des Festes eröffnete und von Botschafter Viktor Elbling vorgestellt wurde, war die Schriftstellerin Cornelia Funke. Die Autorin, der mit dem Fantasy-Roman Herr der Diebe und der Tintenwelt-Trilogie berühmt wurde, war Protagonistin einer szenischen Lesung in der Europäischen Bibliothek. Begleitet vom Dilaila Duett zeichnete Funke live für die vielen Kinder im Saal.
  • Die Vorstellung von Bertolt Brechts „Dreigroschenoper“ mit dem Regisseur Barrie Koskye, dem Leiter von Romaeuropa, Fabrizio Grifasi, und dem Leiter des Goethe-Instituts Rom, Joachim Bernauer Goethe-Institut Italien | Foto: Francesco Cicconi
    Die Vorstellung von Bertolt Brechts „Dreigroschenoper“ mit dem Regisseur Barrie Koskye, dem Leiter von Romaeuropa, Fabrizio Grifasi, und dem Leiter des Goethe-Instituts Rom, Joachim Bernauer
  • Begleitet vom Dilaila Duett zeichnete die Schriftstellerin Cornalia Funke live für die vielen Kinder in der Europäischen Bibliothek. Goethe-Institut Italien | Foto: Francesco Cicconi
    Begleitet vom Dilaila Duett zeichnete die Schriftstellerin Cornalia Funke live für die vielen Kinder in der Europäischen Bibliothek.
  • Der ehemalige Fußballspieler und Trainer Rudi Völler war ein weiterer mit Spannung erwarteter Gast des Tages und wich den zahlreichen Anfragen nach Fotos und Autogrammen nicht aus. Goethe-Institut Italien | Foto: Francesco Cicconi
    Der ehemalige Fußballspieler und Trainer Rudi Völler war ein weiterer mit Spannung erwarteter Gast des Tages und wich den zahlreichen Anfragen nach Fotos und Autogrammen nicht aus.
„Vola, sotto la curva vola, la curva s’innamora, tedesco vola“ – mit diesem Refrain begrüßte das Publikum einen weiteren mit Spannung erwarteten Gast des Tages, den ehemaligen Fußballspieler und Trainer Rudi Völler. Auf der Bühne bekräftigte Völler im Interview mit Botschafter Elbling seine Liebe zur Stadt Rom und wich den zahlreichen Anfragen nach Fotos und Autogrammen nicht aus. In perfektem Italienisch lud der ehemalige Giallorossi-Spieler die Anwesenden ein, Deutsch zu lernen.

Das Fest der deutschen Sprache

Und tatsächlich war das Fest am 8. Oktober auch und vor allem ein Fest der deutschen Sprache, bei dem Lehrer*innen des Goethe-Instituts Schnupperkurse für alle Alters- und Niveaustufen anboten. „Deutsch ist heute in Italien nach Englisch die am meisten gefragte Sprache in der Arbeitswelt“, sagt Institutsleiter Joachim Bernauer, „aber Deutsch ist nicht nur eine nützliche Sprache für die Arbeit, sondern auch eine Sprache, die Italien nahe steht, sowohl geografisch als auch aufgrund der engen politischen und kulturellen Beziehungen zwischen unseren Ländern“. Und diese Nähe und die engen Beziehungen zwischen Italien und Deutschland waren in der Tat das Leitmotiv des gesamten Festes, an dem zahlreiche deutsche Einrichtungen teilnahmen, die dem römischen Publikum die Möglichkeit boten, Deutschland und seine Aktivitäten näher kennen zu lernen.
  • Das Fest am 8. Oktober war auch und vor allem ein Fest der deutschen Sprache, bei dem Lehrer*innen des Goethe-Instituts kostenlose Schnupperkurse für alle Alters- und Niveaustufen anboten. Goethe-Institut Italien | Foto: Francesco Cicconi
    Das Fest am 8. Oktober war auch und vor allem ein Fest der deutschen Sprache, bei dem Lehrer*innen des Goethe-Instituts kostenlose Schnupperkurse für alle Alters- und Niveaustufen anboten.
  • Joachim Bernauer, Leiter des Goethe-Instituts Rom Goethe-Institut Italien | Foto: Francesco Cicconi
    Joachim Bernauer, Leiter des Goethe-Instituts Rom
  • Der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland Viktor Elbling Goethe-Institut Italien | Foto: Francesco Cicconi
    Der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland Viktor Elbling
  • Die Vorstellung von Bertolt Brechts „Dreigroschenoper“ mit dem Regisseur Barrie Koskye, dem Leiter von Romaeuropa, Fabrizio Grifasi, und dem Leiter des Goethe-Instituts Rom, Joachim Bernauer Goethe-Institut Italien | Foto: Francesco Cicconi
    Die Vorstellung von Bertolt Brechts „Dreigroschenoper“ mit dem Regisseur Barrie Koskye, dem Leiter von Romaeuropa, Fabrizio Grifasi, und dem Leiter des Goethe-Instituts Rom, Joachim Bernauer

Anwesend waren die Deutsche Akademie Villa Massimo mit einer Reihe von Ausstellungen und künstlerischen Installationen, die Bibliotheca Hertziana, das Museum Casa di Goethe, das mit seinem Direktor Gregor Lersch einen Vortrag über die deutsch-italienischen Beziehungen heute präsentierte, die Konrad-Adenauer-, die Friedrich-Ebert- und die Hanns-Seidel-Stiftung, das Deutsche Historische Institut, das Deutsche Archäologische Institut, die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA), die Schulen mit internationalem, deutschem Zweig, die drei diplomatischen Vertretungen (Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Rom, Botschaft der Bundesrepublik Deutschland beim Heiligen Stuhl, Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei den Organisationen der Vereinten Nationen in Rom), der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD), das Büro für deutsch-italienischen Jugendaustausch VIAVAI, die Europäische Akademie in Palazzo Ricci, das Kunsthistorische Institut in Florenz, die Deutsche Schule in Rom, die Universität Neapel L’Orientale und die Europäische Bibliothek.

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