Radiobrücke 2019
Neapel

Radiobrücke 2019 Bild @ Radioeins @ Goethe-Institut

Welche Fragen beschäftigen die italienische Bevölkerung derzeit am meisten? Wie steht sie zur aktuellen Politik Italiens und zur Rolle Europas? Um diesen Fragen nachzugehen, schlägt radioeins vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) in diesem Jahr die Radiobrücke nach Neapel. Vom 16. bis zum 19. September sendet radioeins täglich von 16 bis 19 Uhr live aus dem Goethe-Institut in Neapel und diskutiert mit italienischen und deutschen Kulturschaffenden, Vertretungen aus Politik und Wissenschaft vor Ort. 

„RADIOBRÜCKE“ 2019: RADIOEINS SENDET LIVE AUS DEM GOETHE-INSTITUT

Die Radiobrücke ist eines der erfolgreichsten Kooperationsmodelle des Bereichs Film, Fernsehen und Hörfunk des Goethe-Instituts. Vier Tage lang sendet ein Team des Kooperationspartners radioeins (rbb) mehrere Stunden live aus einem Goethe-Institut im Ausland. Kulturschaffende, Medienschaffende und politisch Verantwortliche zeichnen dabei ein hintergründiges und vielstimmiges Bild des Gastlandes.



Nach Stationen in Athen, Istanbul, Warschau und New York ist die Radiobrücke 2019 zu Gast in Neapel. Unter dem Titel „Ciao Napoli!“ sendet das Team von radioeins vier Tage lang aus dem Goethe-Institut in der italienischen Metropole und widmet sich der vielfältigen politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Situation im Land. Zu Gast ist unter anderem der Bürgermeister Neapels Luigi de Magistris, einer der bekanntesten italienischen Politiker und Intellektuellen. Ein wichtiges Thema der Radiobrücke werden die aktuellen Entwicklungen in der italienischen Politik und die Rolle Italiens in der EU sein. Nach dem Bruch des italienischen Bündnisses und der Regierungsneubildung ist die politische Lage unsicher, die Staatsverschuldung weiterhin hoch. Neben politischen Diskussionen gehen das radioeins-Team der Frage nach, was Neapel mit Berlin verbindet: Die berühmte neapolitanische Pizza ist in Berlin genau so beliebt wie umgekehrt bayerische Bierstuben und Berliner Eckkneipen in Neapel. Aber auch Kriminalität, Müllentsorgung und der öffentliche Personennahverkehr sind in beiden Städten Dauerthemen. Weitere Gäste der Live-Sendung sind u.a. Unterstützende der „Fridays for Future“-Bewegung, die Vulkanologin Lucia Pappalardo sowie die Politikerin Eleonora de Majo. 
 
Darüber hinaus geben die Berichterstattenden vielfältige Einblicke in das Leben der Stadt: Vom Pizza-Festival über die Katakomben von Neapel zu Diego Maradona. Dazu gibt es Musik aus einer der reichhaltigsten Musikszenen Italiens. Neapolitanische Kunstschaffende wie die Sängerinnen Flo und Fabiana Martone stellen auf der Terrasse des Goethe-Instituts den Sound ihrer Stadt vor. Täglich neu: Eine Mini-Lektion zur neapolitanischen Sprache und Kultur mit Deutschlehrenden und -lernenden des Goethe-Instituts.

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