2021-heute

Globale Krisen, neue Realitäten

Die weltpolitische Lage hat sich in einer Weise gewandelt, die vor wenigen Jahren kaum vorstellbar gewesen wäre: Der Krieg in der Ukraine und die anhaltenden Konflikte im Nahen Osten und im Sudan prägen das globale Geschehen. Gleichzeitig wirft die Politik der US-Regierung Fragen über die Verlässlichkeit der transatlantischen Partnerschaft auf. In Deutschland gewinnt der Rechtspopulismus weiter an Einfluss und prägt zunehmend die politische Debatte. Das Goethe-Institut startet einen großen Transformationsprozess, der die Institution angesichts dieser globalen Herausforderungen und der knappen Haushaltslage zukunftssicher aufstellt.

2021

Die Pandemie hält die Welt in Atem und prägt auch den Arbeitsalltag am Goethe-Institut – eine große Herausforderung, die zugleich den Blick auf neue Wege geöffnet hat. In allen Bereichen denkt das Goethe-Institut seine Arbeit deutlich digitaler und entwickelt Formate weiter, die über die Pandemie hinauswirken.

Kultur Ensemble eröffnet in Palermo

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Deutsch-französische Zusammenarbeit
Kultur Ensemble eröffnet in Palermo
Bonjour, Guten Tag: Im Juni 2021 wird in Palermo unter dem Namen „Kultur Ensemble“ ein Deutsch-Französisches Kulturinstitut eröffnet. Grundlage dafür ist der Aachener Vertrag, den die damalige deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident Emmanuel Macron 2019 unterzeichneten, um die deutsch-französische Zusammenarbeit weiter zu stärken.

2022

Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine

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2022

Solidarität und Hilfsprogramme
Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine

Nach dem Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine im Februar 2022 stellt das Goethe‑Institut umfassende Hilfen für die ukrainische Kultur‑ und Bildungslandschaft bereit. Dazu zählen Soforthilfestipendien für Kulturschaffende, stark vergünstigte Sprachkurse für Geflüchtete sowie das Projekt „Ein Koffer voll mit Büchern“, das über 600 Bibliotheken in Deutschland mit rund 20.000 ukrainischsprachigen Kinder- und Jugendbüchern ausstattete. Insgesamt stellt die Bundesregierung in diesem Jahr 11,7 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung, um Kultur‑und Bildungsstrukturen zu stabilisieren. Auch das EU-geförderte Programm„House of Europe“stärkt die ukrainische Zivilgesellschaft und den Kultursektor.

Europas größtes Mobilitätsprogramm
Startschuss für Culture Moves Europe

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Kulturarbeit in Konfliktgebieten
Krieg in Nahost

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Kulturarbeit in Konfliktgebieten
Krieg in Nahost

Der Krieg im Nahen Osten hat unzählige Opfer gefordert und großes menschliches Leid verursacht. Gleichzeitig stellt er auch die Arbeit des Goethe-Instituts in der Region vor erhebliche Herausforderungen. Die Angriffe der Hamas am 7. Oktober 2023 und der darauffolgende Krieg in Gaza haben die gesellschaftlichen Fronten weiter verhärtet und zu Spannungen im Verhältnis zu Partnerinstitutionen geführt. Das Goethe-Institut versucht, seine Rolle als Ort des Dialogs und des friedlichen Austauschs trotz Kritik, politischer Sensibilitäten und wachsender Polarisierung aufrechtzuerhalten – ein schwieriger Balanceakt, bei dem es darum geht, Gesprächsräume offen zu halten und gleichzeitig klar Haltung gegen Terror, Gewalt und jede Form von Menschenfeindlichkeit zu zeigen.

2023
1.000.000

2023

1 Mio. abgelegte Sprachprüfungen weltweit: Zum ersten Mal übersteigt die Zahl der abgelegten Sprachprüfungen weltweit die 1-Millionen-Marke.

2024

Das Goethe-Institut auf der Münchner Sicherheitskonferenz
Kultur und Sicherheit

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2024

Das Goethe-Institut auf der Münchner Sicherheitskonferenz
Kultur und Sicherheit

Zum ersten Mal tritt das Goethe-Institut gemeinsam mit dem British Council bei der Münchner Sicherheitskonferenz auf und zeigt, dass die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik auch eine wichtige sicherheitspolitische Komponente beinhaltet. Unter dem Titel „A war on identity: How to build post-war society in Ukraine“ diskutieren der Generalsekretär des Goethe-Instituts Johannes Ebert, Olesia Ostrovska-Liuta, Generaldirektorin des Nationalen Kunst- und Kulturmuseums „Mystetskyi Arsenal“, und der CEO des British Council Scott McDonald über die Bedeutung der Kultur für die ukrainische Gesellschaft und den Wiederaufbau der Ukraine.

Migration und Mobilität
Keine Fachkräfte ohne Lehrkräfte

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Migration und Mobilität
Keine Fachkräfte ohne Lehrkräfte

Im Juni 2024 verdeutlicht die vom Goethe‑Institut organisierte Konferenz „Keine Fachkräfte ohne Lehrkräfte“ in Berlin die wachsende Bedeutung von Deutschlehrenden für die Fachkräfteintegration. Vertreter*innen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Praxis diskutieren über die enge Verbindung zwischen dem steigenden internationalen Fachkräftebedarf und der Qualifizierung von Lehrkräften im In- und Ausland.

Seit Jahren qualifiziert das Goethe-Institut Menschen weltweit sprachlich sowie interkulturell und bereitet sie auf das Leben und Arbeiten in Deutschland vor. Mit seinem Lern- und Informationsangebot und globalen Netzwerk begleitet das Goethe-Institut den gesamten Migrationsprozess – von der Vorbereitung im Herkunftsland bis zum Ankommen in Deutschland.

2026
Jubiläum

2026

Das Goethe-Institut wird 75 und ist derzeit mit 154 Instituten in 100 Ländern vertreten.

1951­2026


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