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Aktuelles
Hilfsangebote für Ukrainer*innen

Flag of Ukraine

Deutschkurse zu einem symbolischen Preis, ein Nothilfefonds oder ein Vermittlungsangebot von ukrainischen Künstler*innen und Kulturschaffenden an deutsche Gasteinrichtungen: Auf dieser Seite finden Sie eine Übersicht der Projekte, die das Goethe-Institut in Reaktion auf den Krieg in der Ukraine ins Leben rief.

Das Goethe-Institut ist uneingeschränkt solidarisch mit der ukrainischen Bevölkerung und insbesondere seinen Partnern. In der Ukraine ist das Goethe-Institut mit einem großen Institut in Kiew vertreten, von dem aus ein großes Netzwerk von drei Kulturgesellschaften, 15 Sprachlernzentren, 17 Partnerbibliotheken oder Lesesälen und vielen Hochschulkooperationen koordiniert wird. Das Goethe-Institut ist seit 1993 in der Ukraine tätig. Am Goethe-Institut Kiew arbeiten insgesamt 115 Kolleg*innen, die meisten von ihnen haben inzwischen das Land verlassen oder befinden sich in der Westukraine.

Förderangebote für Kulturschaffende aus der Ukraine

Der Krieg in der Ukraine hat viele Menschen gezwungen, ihr Land zu verlassen. Für Künstler*innen und Kulturschaffende haben Kulturinstitutionen in Deutschland und weiteren europäischen Ländern Hilfsprogramme aufgesetzt. Dabei handelt es sich beispielsweise um mehrmonatige Residenzen, um Stipendien oder auch um Arbeitsmöglichkeiten, die den Aufenthalt in den Gastländern erleichtern. Das Goethe-Institut vermittelt gemeinsam mit Artists at Risk solche Unterstützungsangebote. Artists at Risk ist eine europäische Organisation, die seit über zehn Jahren Erfahrungen mit der Vermittlung von Unterstützungsangeboten an gefährdete Künstler*innen sammeln konnte.
Zu den Förderangeboten

Nothilfefonds für ukrainische Kulturschaffende

Gemeinsam mit der Kulturstiftung des Bundes unterstützt das Goethe-Institut Künstler*innen und Kulturakteur*innen aus der Ukraine vor Ort oder im Exil. Zu diesem Zweck haben beide Institutionen das Nothilfe-Stipendienprogramm aufgesetzt, für das sich Künstler*innen sowie Kulturschaffende aus Partnerinstitutionen des Goethe-Instituts Ukraine oder der Kulturstiftung des Bundes bewerben können. Der Fonds in Höhe von knapp 500.000 Euro zahlt Stipendien von jeweils 2.000 Euro aus. Antragssteller*innen können beim Nothilfefonds des Goethe-Instituts und der Kulturstiftung des Bundes Vorhaben geltend machen, die auf einen Umgang mit Krisensituationen, eine systematische Unterstützung von geflüchteten Kulturakteuren oder den Erhalt der kulturellen Szenen zielen.

Deutschkurse für Ukrainer*innen

Das Goethe-Institut Ukraine bot kurz nach Kriegsausbruch für 3.100 Personen kostenlose Online-Deutschkurse an, die rasch ausgebucht waren. Aufgrund der hohen Nachfrage bietet es zusätzlich einen digitalen Selbstlernkurs an. Der Kurs „Erste Schritte auf Deutsch“ richtet sich an Erwachsene ab 18 Jahren ohne Vorkenntnisse der deutschen Sprache. Bis Ende Mai wird der Kurs zu einem Sonderpreis von 33 Griwna (circa 1 Euro) angeboten.
​​​Zum Goethe-Institut Ukraine

Mein Weg nach Deutschland – Informationen für Ukrainer*innen

Normalerweise richtet sich das Webportal „Mein Weg nach Deutschland“ an Menschen, die zum Arbeiten nach Deutschland kommen. Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine gibt es aber auch viele Fragen zu den Auswirkungen des Kriegs. Daher stellt das Goethe-Institut im Portal wichtige Informationen für geflüchtete Menschen aus der Ukraine, die nach Deutschland kommen, zur Verfügung, etwa zu Hilfsangeboten, Telekommunikation, Krankenversicherung, Kindergärten und Schulen und zahlreichen Informationen zu kostenlosen Selbstlernangeboten für die deutsche Sprache.
Zum Webportal Mein Weg nach Deutschland

Voice of Ukraine – Das Kyiv Symphony Orchestra auf Deutschland-Tour

In einer beispiellosen Aktion wurde das Kyiv Symphony Orchestra aus dem Kriegsgebiet für eine Tournee im April und Mai nach Deutschland geholt. Sieben deutsche Städte mit ihren bedeutendsten Konzerthäusern – darunter der Dresdner Kulturpalast und die Elbphilharmonie in Hamburg – erklärten sich spontan bereit, dabei mitzumachen. Mit dieser Tour setzt das Kyiv Symphony Orchestra ein Zeichen des Widerstands gegen die Aggression. Ukrainische Kompositionen aus vier Jahrhunderte machen die bislang viel zu selten vernommene Stimme der Ukraine hörbar. Die Tournee entstand in Zusammenarbeit mit der Konzertdirektion Schmid und in Partnerschaft mit dem Goethe-Institut.

Unterstützung für ukrainische PASCH-Schulen

17 der insgesamt fast fünfzig ukrainischen PASCH-Schulen werden durch das Goethe-Institut Ukraine betreut. Bis auf die PASCH-Schule in Mariupol sind derzeit alle diese Schulen in Betrieb und fungieren als offizielle Zufluchtsorte – auch für PASCH-Schüler*innen, die ihre Wohnung verloren haben. Alle durch das Goethe-Institut betreuten Schulen konnten durch die Ausstattung mit Schlafsäcken, Isomatten, warmer Unterwäsche, Rettungsdecken, Verbandszeug und Powerbanks unterstützt werden.

„Ukrainische Online-Schule“

Ursprünglich in Hochzeiten der Covid-Pandemie im Jahr 2020 gelauncht, erweist sich die staatliche Bildungsplattform „Ukrainische Online-Schule“ im Krieg als besonders hilfreich: In allen ukrainischen Regionen ergänzt sie jetzt den traditionellen Schulunterricht. Erweitert wird die Plattform um Video-Tutorials für Deutsch als Fremdsprache, Tests und Materialien für Schüler*innen sowie passgenaue methodische Unterstützung für die Lehrenden.

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