Foto (Ausschnitt): © dpa - Report

Siegfried Lenz

(geb. 17.03.1926 in Lyck/Ostpreußen; gest. 07.10.2014 in Hamburg), Schriftsteller

Siegfried Lenz studierte Literaturwissenschaft, Philosophie und Anglistik in Hamburg. Für einige Zeit wirkte er im Zeitungsfeuilleton, seinen ersten Roman „Es waren Habichte in der Luft“ veröffentlichte er 1951. Neben Romanen verfasste Siegfried Lenz Erzählungen, Theaterstücke, Hörspiele, Essays, Reden und Rezensionen und bezog auch häufig in politischen Fragen Stellung. Er galt als herausragender Wegbereiter des Genres Kurzgeschichte. Den größten Erfolg erzielte er mit seinem 1968 erschienenen Roman „Deutschstunde“, der sich um das Verständnis von Pflicht während der Zeit des Nationalsozialismus dreht. Für sein Werk und auch für sein gesellschaftspolitisches Engagement erhielt Siegfried Lenz zahlreiche Ehrungen, darunter 1988 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, 1999 den Goethepreis der Stadt Frankfurt am Main sowie 2009 den Lew-Kopelew-Preis.

Wikipedia Siegfried Lenz

Siegfried Lenz Stiftung

Übersetzte Werke

Zurück zur Übersicht

Top