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Ausstellung
Vorbereitungen für die Dunkelheit

Nicola Samori: Ultima cena interno assoluto, 2019, Öl auf Kupfer.
Nicola Samori: Ultima cena interno assoluto, 2019, Öl auf Kupfer. | © Nicola Samori / Preparing for Darkness

Das Prager Museum Kampa präsentiert die achte Ausgabe der Ausstellungsreihe des renommierten Berliner Kurators Uwe Goldstein mit dem Titel Preparing for Darkness, Vol. 8.

Von Tomáš Moravec

Der Berliner Kurator Uwe Goldstein ist eine bemerkenswerte Persönlichkeit, die in der (nicht nur deutschen) Kunstszene viel von sich reden macht. In der Vergangenheit hat er mit einer Reihe von neuartigen Ausstellungskonzepten die Aufmerksamkeit von Publikum und Kritiker*innen gleichermaßen auf sich gezogen - und es war nur eine Frage der Zeit, bis eines seiner Projekte nach Prag kommt.

Dank Museum Kampa ist es nun so weit: Hier wird nämlich Goldsteins neuestes Ausstellungsprojekt Preparing for Darkness, Vol. 8, vom 22. März bis 19. Mai präsentiert. Wie der Titel schon andeutet, handelt es sich um die achte Ausgabe der Reihe, die eine Vielzahl von Künstler*innen zusammenbringt und die neuesten Kunstströmungen präsentiert. Im Museum Kampa werden 13 von ihnen zu sehen sein: Es sind vor allem Maler*innen, die für eine Generation stehen, die sich durch einen außergewöhnlichen intellektuellen Ansatz im künstlerischen Schaffen auszeichnet.

Was ist damit gemeint? „Die vorgestellten Künstler*innen sind durch eine Wiederauferstehung der Melancholie vereint, die zurückkehrt, um die Magie der Betrachtungserfahrung zu unterstreichen. In diesem Sinne soll die von mir gewählte Metapher Preparing for Darkness sowohl die Melancholie als auch den Zustand der Welt beschreiben", kommentiert Kurator Uwe Godlstein.

Melancholie der Magie

Unter den ausstellenden Künstler*innen befinden sich Vertreter*innen verschiedenen europäischen Ländern und Kulturen. Die Arbeiten von drei tschechischen Künstler*innen (Adéla Janská, Richard Štipl und Daniel Pitín) sind ein wichtiger Teil der Ausstellung "Darkness", während Deutschland durch die seit 1998 in Berlin lebende Künstlerin Inna Artemova (*1972 in Moskau) vertreten ist.

„In ihren Arbeiten entwickelt die Malerin Inna Artemova architektonische Zukunftsvisionen. Dabei entstehen utopische Landschaften und Räume, Reflexionen über die Zukunft von Lebensräumen und menschliche Beziehungen. Der Begriff der Utopie steht hierbei für einen Möglichkeitsraum im menschlichen Bewusstsein, in dem es die entscheidenden Fragen immer aufs Neue zu beantworten gilt: Ist die Realität, in der wir leben, alternativlos, was werden wir in der Zukunft tun, müssen wir notwendig an unseren Idealvorstellungen scheitern?", erklärt Uwe Goldstein.

Weitere Informationen sind auf der Website des Museums Kampa zu finden.
Poster: Preparing for Darkness
© Museum Kampa

 

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