Film DAS SOMMERKINO Prag: Amour Fou

Amour Fou © coproductionoffice.eu

Mo, 08.08.2016

21:30

1435 mm / Nákladové nádraží Žižkov

Sommerliche Filmschau mit den besten Filmen von DAS FILMFEST

Suicide-Dating in Berlin zur Zeit der Romantik: Der Dichter Heinrich hat den Wunsch, durch die Liebe den unausweichlichen Tod zu überwinden. Seine Cousine Marie lässt sich aber partout nicht davon überzeugen, gemeinsam mit Heinrich in den Tod zu gehen. Auch Henriette, die junge Ehefrau eines Bekannten, kann er zunächst nicht für seinen Plan gewinnen. Doch als sie erfährt, dass sie sterbenskrank ist, findet sie Gefallen an dem Angebot… Inspiriert vom Suizid des Dichters Heinrich von Kleist und seiner Sterbepartnerin Henriette Vogel im Jahre 1811 schuf Jessica Hausner eine „romantische Komödie“, eine Parabel auf die Ambivalenz der Liebe. In streng komponierten Bildern und schwarzhumorigen Dialogen zeigt der Film die deutsche Oberschicht des 19. Jahrhunderts, von der Kleist mit seiner Schwärmerei eher belächelt wurde. Amour Fou wurde in Cannes 2014 in der Reihe Un Certain Regard uraufgeführt.

Amour Fou ist Hausners bislang klügste, durchdachteste Arbeit; ein Film über das romantische Konzept von der Liebe, und wie es scheitert. Man hätte diesen Film durchaus gerne auch im Wettbewerb um die Goldene Palme gesehen.
wienerzeitung.at

Jessica Hausner hat einen Film über die Liebe gedreht, aber es ist keine naive Schwärmerei über romantische Gedanken oder gar eine von Lust und Leidenschaft getragene „Amour Fou", wie der gleichlautende Filmtitel suggerieren könnte.
wienerzeitung.at

Österreich, Luxemburg, Deutschland 2014, 90 Min.
Regie: Jessica Hausner
Drehbuch: Jessica Hausner
Kamera: Martin Gschlacht
Schnitt: Karina Ressler
Musik: Nicolas Tran Trong, Michel Schillings
Mit: Birte Schnöink, Christian Friedel, Stephan Grossmann, Sandra Hüller, Holger Handtke, Barbara Schnitzler, Alissa Wilms

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