Ausstellung|Wir erzählen die Geschichte einer berühmten Widerstandsgruppe und stellen Ihnen die Schicksale von Heldinnen und Helden vor, die man nicht vergisst
In einer neuen Ausstellung erzählen wir die Geschichte der Widerstandsgruppe Weiße Rose und beleuchten den mutigen Einsatz ihrer Mitglieder gegen die nationalsozialistische Diktatur.
Im Mittelpunkt stehen ganz konkrete Menschengeschichten: Sophie Scholl, Hans Scholl, Christoph Probst, Alexander Schmorell, Willi Graf und weitere Heldinnen und Helden, die ein enges Netzwerk an der Münchner Universität zum Leben gerufen haben. Mit Flugblättern, die sie 1942/43 heimlich verfassten und verbreiteten, klagten sie in Berlin, Hamburg, Stuttgart oder Berlin Krieg, Unterdrückung und die Verbrechen des Regimes an und forderten die Bevölkerung zum aktiven Widerstand auf.
Anhand ausgewählter Fotografien, Zitate und biografischer Einblicke zeichnet die Ausstellung die Entstehung der Gruppe, ihre Aktionen sowie die zunehmende Repression durch das NS-Regime nach. Sie macht deutlich, aus welchen moralischen und geistigen Überzeugungen heraus die Mitglieder der Weißen Rose handelten – geprägt von humanistischen und christlichen Werten sowie einem tiefen Verantwortungsgefühl gegenüber der Gesellschaft.
Ein besonderer Fokus liegt auf den dramatischen Ereignissen im Februar 1943, die zur Verhaftung und Hinrichtung zentraler Mitglieder führten, und auf den weitreichenden Folgen für ihr Umfeld. Zugleich zeigt die Ausstellung, wie ihre Botschaft über Deutschland hinaus Wirkung entfaltete und bis heute nachhallt.
Nicht zuletzt lädt sie dazu ein, die Aktualität dieses historischen Beispiels zu reflektieren: Die Weiße Rose steht bis heute für Zivilcourage, Freiheit und die Verantwortung des Einzelnen, sich gegen Unrecht, Diskriminierung und Gewalt zu stellen.