Film Das Sommerkino: Absurdistan

Absurdistan ©Absurdistan

Di, 07.07.2020

Kino Pláž

V Přístavu
Prag 7

Absurdistan - ein Ort, ein Zustand, ein Gefühl? Auf jeden Fall romantisch, surreal, traumwandlerisch poetisch und zeitlos zauberhaft: Regisseur Veit Helmer siedelt seinen dritten Kinofilm an den Rändern der Realität an, wo Märchen, Magie und Visionen verschmelzen. Seit ihrer Kindheit gelten Aya (Kristýna Maléřová) und Temelko (Maximilian Mauff) als füreinander bestimmt. Nun fiebern sie endlich der ersten Liebesnacht entgegen. Die wird nach alter Tradition mit Hilfe der Sterne festgelegt und mit einem gemeinsamen Bad begonnen. Doch kurz vor dem ersehnten Termin versiegt der Brunnen! Als die Männer des Dorfes keinerlei Anstalten machen, den Schaden zu beheben, greifen die Frauen zu einem drastischen Mittel und treten in einen Streik: ohne Wasser kein Sex!

Mit skurriler Komik und überbordendem Einfallsreichtum entwirft er wie schon in seinen Filmen „Tuvalu“ (1999) und „Tor zum Himmel“ (2003) eine eigene Welt, reich an filmischen Zitaten und Anspielungen, gedreht im Nordwesten Aserbaidschans, abseits von Kino-Mainstream und Lichtjahre vom standardisierten europäischen Kino entfernt.

Regie: Veit Helmer
Darsteller: Kristýna Maléřová, Maximilian Mauff
Länge: 87 Minuten

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