Musikrückblick

Unsere musikalischen Jahresrückblicke ziehen zum Jahresanfang eine pointierte Bilanz der spannendsten Entwicklungen im deutschen Musikleben des vergangenen Jahres. Welche Trends prägten Elektronische Musik und Pop, was tat sich im Jazz, und welche Akzente setzten Klassische, Neue und Alte Musik? Wir blicken darauf, was wichtig war – und was besonders herausstach.

Noch spielt die Musik

Das Musikjahr in Deutschland hat Positives zu vermelden: Publikumszahlen steigen, mehr Menschen machen selbst Musik, in sozialen Netzwerken finden sich mehr Reichweiten für Klassik, die Branche öffnet sich. Auch wenn in Sachen Kulturförderung der Druck hoch bleibt. Was bedeutet das für die Zukunft?

Ketan Bhatti's "Die Odyssee" © Matthias Jung © Matthias Jung

Ein Jahr der Stimme(n)

Neben international vernetzten Projekten und einem starken künstlerischen Nachwuchs prägten Debatten über Teilhabe, Arbeitsbedingungen und Sichtbarkeit die Szenen in allen Bundesländern. Musikalisch wie gesellschaftlich war 2025 für den Jazz ein Jahr vielfältiger Stimmen.

Cologne Jazzweek Cologne Jazzweek | Foto (Ausschnitt): © Niclas Weber Cologne Jazzweek | Foto (Ausschnitt): © Niclas Weber

Rebellinnen und Schnullerbacken

Ob Gender, Nahost oder Clubkrise: 2025 war auch im deutschen Pop ein politisches Jahr – in dem Künstler*innen der Gen Z ihre ästhetischen Ideen klar formulierten. Und dabei immer noch Zeit für ein Duett mit Ski Aggu fanden.

DJ Koze DJ Koze | Foto (Ausschnitt): © Pampa Records DJ Koze | Foto (Ausschnitt): © Pampa Records