|
19:00 Uhr
Rilke : Briefe an einen jungen Dichter
Literatur|Leseperformance mit Philippe Bertin & Julien Marty
-
Goethe-Institut Toulouse, Toulouse
- Sprache Französisch
- Preis Freier Eintritt, begrenzte Platzzahl
Diese zweistimmige Lesung lädt dazu ein, in die Korrespondenz zwischen Rainer Maria Rilke und seinem jungen Briefpartner einzutauchen – eine Reise ins Zentrum des dichterischen Schaffens zwischen Zweifel, Einsamkeit und Sinnsuche.
Philippe Bertin, Rezitant und Gestalter literarischer Programme, erforscht seit vielen Jahren die Verbindung von Literatur, Stimme und Musik. In seinen musikalischen Lesungen treten Wort du Ton in Dialog und erlauben eine besondere poetische Erfahrung. Julien Marty, Musiker und Sprecher, begleitet ihn in dieser Interpretation – eine Einladung, Rilkes Worte auf neue Weise zu hören und zu empfinden.
Die jüngste Ausgabe der „Briefe an einen jungen Dichter“ von Rainer Maria Rilke*, ergänzt um die Briefe des Adressaten Franz Xaver Kappus, zeigt erneut die Modernität des bekannten Österreichers, dessen hundertster Todestag 2026 bevorsteht.
Ein Offiziersanwärter der Armee Österreich-Ungarns, der vom Schreiben träumt, sendet seine poetischen Versuche an Rainer Maria Rilke und bittet um dessen Urteil. Zwischen 1903 und 1908 entsteht eine Korrespondenz, in denen der junge Mann, der an einem Wendepunkt seines Lebens steht, zwischen der sicheren militärischen Laufbahn und dem einsamen und abenteuerlichen Dasein als Schriftsteller schwankt. Er vertraut seinem Mentor in etwa zehn Briefen seine Zweifel, seine Leiden, seine Liebeswirren und seine Fragen zu Sexualität und Liebe sowie seine Schwierigkeit zu schreiben und zu leben an. Der Dichter antwortet – nicht als Kritiker, sondern als Mensch, der vom Schreiben und vom Leben als Dichter spricht, und davon, was es überhaupt heißt, zu leben.
*Rainer Maria Rilke, Übersetzung von Sacha Zilberfarb, Seuil, « Fiction & Cie », 2020
Im Rahmen der Deutsch-Französischen Woche in Kooperation mit Compagnie Grandangle.
Philippe Bertin, Rezitant und Gestalter literarischer Programme, erforscht seit vielen Jahren die Verbindung von Literatur, Stimme und Musik. In seinen musikalischen Lesungen treten Wort du Ton in Dialog und erlauben eine besondere poetische Erfahrung. Julien Marty, Musiker und Sprecher, begleitet ihn in dieser Interpretation – eine Einladung, Rilkes Worte auf neue Weise zu hören und zu empfinden.
Die jüngste Ausgabe der „Briefe an einen jungen Dichter“ von Rainer Maria Rilke*, ergänzt um die Briefe des Adressaten Franz Xaver Kappus, zeigt erneut die Modernität des bekannten Österreichers, dessen hundertster Todestag 2026 bevorsteht.
Ein Offiziersanwärter der Armee Österreich-Ungarns, der vom Schreiben träumt, sendet seine poetischen Versuche an Rainer Maria Rilke und bittet um dessen Urteil. Zwischen 1903 und 1908 entsteht eine Korrespondenz, in denen der junge Mann, der an einem Wendepunkt seines Lebens steht, zwischen der sicheren militärischen Laufbahn und dem einsamen und abenteuerlichen Dasein als Schriftsteller schwankt. Er vertraut seinem Mentor in etwa zehn Briefen seine Zweifel, seine Leiden, seine Liebeswirren und seine Fragen zu Sexualität und Liebe sowie seine Schwierigkeit zu schreiben und zu leben an. Der Dichter antwortet – nicht als Kritiker, sondern als Mensch, der vom Schreiben und vom Leben als Dichter spricht, und davon, was es überhaupt heißt, zu leben.
*Rainer Maria Rilke, Übersetzung von Sacha Zilberfarb, Seuil, « Fiction & Cie », 2020
Im Rahmen der Deutsch-Französischen Woche in Kooperation mit Compagnie Grandangle.
Ort
Goethe-Institut Toulouse
4 bis, rue Clémence Isaure
31000 Toulouse
Frankreich
4 bis, rue Clémence Isaure
31000 Toulouse
Frankreich