Schnelleinstieg:

Direkt zum Inhalt springen (Alt 1)Direkt zur Sekundärnavigation springen (Alt 3)Direkt zur Hauptnavigation springen (Alt 2)

Makerspaces in Bibliotheken
Do it, code it, build it

Workshopergebnisse
Creative Commons4.0

„Eigentlich hatten wir in so programmiert, dass er den Dash angreift“, erklärt der Bibliothekskollege aus Sarajewo, während sich sein LEGO-Roboter, der sich hätte bewegen sollen indem er ihn mit einer Handy-App steuert, sich nicht von der Stelle rührt.

Seine Beschreibung und Präsentationen eines Workshops für Kinder, den er konzipiert hat, sorgte bei den Bibliothekar*innen in Belgrad, Sarajewo und Zagreb und der Leiterin des Workshops Jessica Witt in Nortorf in Deutschland für herzliches und lautes Lachen.  
Der zweite Roboter, den er erwähnt hat, ist einer der Roboter, die sich in den Makerspace-Sets des Goethe-Instituts befinden und die im Workshop „Do it, code it, build it: Makerspaces in Bibliotheken“ vorgestellt wurden. Der Workshop fand am 15. und 16. Oktober live und online auf Zoom statt: live in Belgrad, Sarajewo und Zagreb mit Bibliothekar*innen aus Serbien, Bosnien und Herzegowina und Kroatien, die online miteinander und mit der Referentin Jessica Witt aus der Büchereizentrale Schleswig-Holstein verbunden waren.

  • Do it, code it, build it-Zagreb Creative Commons4.0
  • Do it, code it, build it -Sarajewo Creative Commons4.0
  • Do it, code it, build it -Belgrad Creative Commons4.0
  • Do it, code it, build it -Belgrad Creative Commons4.0
  • Do it, code it, build it -Sarajewo Creative Commons4.0
  • Do it, code it, build it-Zagreb Creative Commons4.0
Am ersten Workshoptag stellte Jessica Witt das Makerspace-Konzept vor, nannte Beispiele für lokale und mobile Makerspaces und ihre Implementierung in Bibliotheken in Köln, Ludwigshafen, Ibbenbüren und Lauenberg. Als gutes Praxisbeispiel präsentierte sie den mobilen Makerspace der Büchereizentrale Schleswig-Holstein, den sie konzipiert hat. Es folgten die ausleihbaren Makerspace-Sets des Goethe-Instituts Kroatien, mit denen Bibliotheken für eine kürzere oder längere Zeit in ihren Räumen Makerspaces einrichten und anbieten können.
Im weiteren Verlauf des Workshop demonstrierte Jessica Witt wie MakeyMakey funktioniert und wie man die Roboter Dash und Ozobot programmieren kann damit sie sich bewegen – was sie dann auf dem Fußboden in ihrem Wohnzimmer im Norden Deutschlands auch taten.
Das Erlebnis in Belgrad, Sarajewo und Zagreb war authentisch – man erkannte das an den lächelnden Gesichtern der Teilnehmer*innen, die die Bewegungen der Roboter beobachteten. Ana Sović Kržić und Ivan Kunović von der Zagreber Fakultät für Elektrotechnik und IT zeigten live in Zagreb, wie man die Roboter Blue Bot, Sphero Bolt und LEGO Mindstorms steuert und wie man das Set EasyElectro anwenden kann. Die Bibliothekar*innen in Belgrad und Sarajewo konnten das per Zoom-Stream verfolgen. Nach diesem theoretischen und praktischen Input konnten die Teilnehmer*innen in allen drei Städten die Roboter bzw. Sets ausprobieren, was eine sehr inspirative Erfahrung war und vor allem großen Spaß machte, wie sie uns später zurückmeldeten. Die Roboter bewegten sich durch die Räume, ganz gewöhnliche Knete verwandelte sich in Klaviertasten und in den neu entstandenen Stromkreisen leuchteten Lämpchen und klingelten Glöckchen.

Am zweiten Tag haben die Teilnehmer*innen zu Zweit oder in Kleingruppen Ideen und Konzepte zu kleineren oder größeren Makerspaces in ihren Bibliotheken entwickelt und sie ihren Kolleg*innen in den anderen beiden Ländern vorgestellt. Feedback und Beratung zur Implementierung bekamen sie von Jessica Witt. Es wurden zahlreiche Aktivitäten konzipiert: von perfekt gezeichneten Wegen für den Blue Bot, auf denen er dem Verlauf einer Kindererzählung folgt, über Aktivitäten, in denen Umweltschutz und Programmierung verbunden sind und einen Leseförderungsquiz im Rahmen der Ozobot-Programmierung, bis hin zum erwähnten programmierten Clinch zweiter Roboter. Für diesen haben die anwesenden Bibliothekar*innen in der Bibliothek des Goethe-Instituts in Sarajewo bestätigt, dass er vor der Einschaltung in Zoom tatsächlich stattgefunden hat. Es bleibt nichts anderes übrig, als ihnen zu glauben.


 

Top