Ausstellung Ina Wudtke: Poetische Agitation

Ina Wudtke_Agitpoetry © Ina Wudtke

Fr, 03.11.2017

Zagreb

Ina Wudtke_Agitpoetry

Über revolutionäre ArbeiterschritstellerInnen in der Weimarer Republik

Die Künstlerin Ina Wudtke spricht im Rahmen ihrer ersten Einzelausstellung in Zagreb über revolutionäre kommunistische Arbeiterschriftsteller*innen in der Zeit der Weimarer Republik. Dabei geht sie der Frage nach, die sich bereits KünstlerInnen der russischen Avantgarde wie Sergej Tretjakow und Wladimir Majakowski stellten: Wie kann die Kunst „operierend“ in das gesellschaftliche Geschehen eingreifen und sich auf die Seite der Einkommensschwachen stellen? Ina Wudtke fokussiert vorallem auf Texte von ArbeiterschriftstellerInnen über „Mietenkämpfe“, „Wohnen“, „Gentrifizierung“ in ihrer Heimatstadt Berlin. Sie setzt dabei die Kämpfe der Vergangenheit mit denen der Gegenwart in Beziehung.



Ina Wudtke (1968) studierte Kunst an der Hochschule für bildenden Künste Hamburg, bei Bernhard Johannes Blume. Von 1992 – 2004 gab sie das queer-feministische KünstlerInnenmagazin NEID heraus. Ihre Arbeit hinterfragt hegemoniale politisch-gesellschaftliche Diskurse und interessiert sich für Themen wie Identität und Arbeit. Ina Wudtke, auch unter dem Künstlernamen  T-INA Darling bekannt, brachte eine Konzept LP mit dem Titel The Fine Art of Living, über die Verdrängung von EinwohnerInnen mit niedrigem Einkommen aus den Innenstädten, heraus.
 

 

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